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Küste: Mit Meerblick

Engel & Völkers
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Die Leichtigkeit des Seins lässt sich mit etwas Salzwasser vor der Haustür gleich noch besser genießen.

Die Altstadt mit ihren liebenswerten Straßenrestaurants, im Zentrum das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, die herausgeputzten Strände Bajadilla und Fontanilla, der beschauliche Fischereihafen oder der mondäne Jachthafen Puerto Banús mit Liegegebühren bis zu 500.000 Euro pro Quadratmeter: Das andalusische Marbella scheint sehr vieles von dem bieten zu können, was Menschen mit einem Faible für das Mediterrane gefällt. Das subtropische Klima an der Costa del Sol sorgt ganzjährig für angenehme Temperaturen, die Küste ist durch Bergketten vor den Nordwinden geschützt. Rund 40.000 der 130.000 hier Niedergelassenen kommen aus dem Ausland und erfreuen sich an durchschnittlich 320 Sonnentagen pro Jahr. Wer noch einen Platz zum Residieren sucht, hat es in Anbetracht des raren Angebots nicht leicht. Ausnahmen bestätigen die Regel und sind dann ohnehin vor allem im Luxussegment zu finden. Am Beispiel eines aktuell feilgebotenen 14.000 Quadratmeter großen Grundstücks direkt am Strand samt 2900 Quadratmeter großer, auf einer leichten Anhöhe thronenden Villa, deren Ausstattung laut Makler auch den höchsten Anforderungen gerecht wird. Eine Pracht, die freilich ihren Preis hat. 17 Millionen Euro. Verhandelbar.

Die drei L.

„Wer es sich leisten kann, will Platz haben und sucht Villen mit 1500 Quadratmeter Wohnfläche und mehr“, kennt Gerd Fuhlbrügge vom Luxusmaklerbüro Albrecht-Immobilien-International die Bedürfnisse seiner Klientel. Dabei zählen wie immer die drei großen „L“: „Lage, Lage, Lage. Vor allem die gute Erreichbarkeit ist ein entscheidendes Kriterium für die Wahl des Domizils. Ansonsten hängt alles von der individuellen Einstellung und den persönlichen Anforderungen ab.“ Für den einen sei wichtig, die 25-Meter-Jacht direkt vor der Villa anlegen zu können, der andere sehnt sich vor allem nach einem schönen Ausblick. Zudem gebe es jene, die zwar das Mittelmeer lieben, aber eine Villa oder Wohnung in einer angesagten Stadt wie etwa Barcelona einer „Sandburg“ direkt am Strand vorziehen.

Nach oben offen.

Ganz allgemein darf gesagt werden: Wer Hochpreisiges suchet, der findet. „Das Angebot an Luxusvillen – ob in Spanien, Griechenland oder Südfrankreich – fällt zurzeit ziemlich gut aus, weil in der Krise viel auf den Markt gekommen ist und wenig gekauft wurde“, so Fuhlbrügge. Die Mehrheit sehnt sich nach einem Platz am Meer, am besten erste Reihe fußfrei und ohne Nachbarn. Das bietet zum Beispiel ein 4,5-Millionen-Euro-Anwesen in Griechenland – kilometerweit findet sich kein angrenzendes Gebäude. Wo genau man sich niederlassen will, ist für Mediterranophile nicht leicht zu entscheiden. Unzählige attraktive Küstenstriche liegen zwischen der Meeresenge von Gibraltar im Westen, dem anschließenden Schwarzen Meer im Nordosten und Roten Meer im Südosten. In Spanien die Costa del Sol und Costa Brava, in Frankreich die Côte d’Azur mit den legendären Orten Antibes, Cannes, Nizza und das Fürstentum Monaco, in Italien die Riviera mit Amalfi- und Adriaküste.

Traumstrände

Wem der Mittelmeerraum zu nahe ist, schweift in die Ferne. „National Geographic“ (NG) veröffentlichte ein Ranking mit authentischen und nachhaltig bewirtschafteten Inseln, Küstenstrichen und Stränden. Unter anderem topgelistet: die Insel Kauai an der Na-Pali- Küste auf Hawaii und die Skelettküste in Namibia. Wem das zu heiß ist, der erkundet die argentinische Halbinsel Valdés. Auch nicht übel: die Seychellen, Palawan auf den Philippinen, die Nordküste von Mozambique. Lohnende Urlaubs- oder Immobiliensuchziele sind die karibische Küste von Costa Rica, Bahia in Brasilien und Honduras. Klassiker: Cabo Samaná in der Dominikanischen Republik, Mauritius und die Malediven.

 

Eine „Riviera“ haben auch die Türkei oder Albanien anzubieten und natürlich Kroatien mit Istrien, Kvarner und Dalmatien. Dann wären da noch die zahllosen Inseln und Inselgruppen: Hervorzuheben sind Korsika und Sizilien mit eher herbem Charme, Zypern und Kreta mit malerischem Ambiente und natürlich die Balearen mit ihrer Hauptinsel Mallorca. „Bonaire, Mal Pas in Alcúdia und Formentor in Pollença sind vielleicht die interessantesten Gebiete auf Mallorca“, erzählt Amanda Goddard von Harnack, Expertin bei Engel & Völkers. „Zu den Musts zählen große Terrassenbereiche mit Aussicht auf das Meer, Gartenanlagen und Grundstücke, die sowohl Prestige verkörpern als auch Privatsphäre erlauben.“ Top sei selbstverständlich ein blickgeschützter Direktzugang zum Meer. Stimmen alle Ingredienzien, können Preise in schwindelerregende Höhen steigen. Wie etwa bei einer derzeit auf dem Markt befindlichen Luxusvilla mit 800 Quadratmeter Wohnfläche auf 4400 Quadratmeter Grund in der Bucht von Formentor, die mit ihren jeweils sechs Schlaf- und Badezimmern und dem in Naturstein gehauenen Treppenabstieg zum Meer für etwas mehr als zehn Millionen Euro zu haben ist. Übrigens ein Schnäppchen im Vergleich zum aktuell wohl teuersten Anwesen im Mittelmeerraum – eine Villa an der Costa Smeralda um knapp 50 Millionen Euro.