Griechenland
Ein Land, viele Meinungen
Meinungsäußerungen zu Griechenland gibt es fast im Stundentakt. Wer was gesagt hat, lesen Sie in "DiePresse.com".
Der Vorsitzende der Liberalen im Europaparlament, der Belgier Guy Verhofstadt übt Kritik an einem Geheimtreffen großer Eurostaaten.
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VP-Finanzministerin Maria Fekter erteilte einer etwaigen Umschuldung "eine totale Absage" und drängt das verschuldete Griechenland zu Reformen.
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FPÖ-Obmann HC Strache möchte Griechenland teilweise entschulden und dann aus der Euro-Zone entlassen.
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EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark wehrt sich gegen eine Panikmache vor einer Pleite Griechenlands.
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Ein Staatsbankrott oder eine Umschuldung ist für EZB-Direktoriumsmitglied Bini Smaghi keine Option.
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Bundeskanzler Werner Faymann kalmiert und wünscht sich keinen Zerfall der Eurozone.
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Ein "Auseinanderbrechen" der Eurozone hält IHS-Chef Bernhard Felderer für sehr unwahrscheinlich.
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Für Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker war ein möglicher Austritt des südeuropäischen Landes aus der Euro-Zone bei der Zusammenkunft der Finanzminister kein Thema.
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Der Chef des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hat sich für die Abschaffung des Euro in Griechenland ausgesprochen. Er meint auch, dass das Land durch eine interne Abwertung an den Rand eines Bürgerkriegs geriete.
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Außenminister Michael Spindelegger (VP) hält einen Ausstieg Griechenlands aus dem Euro nicht für denkbar. Er sieht Griechenland mit dem EU-Rettungsschirm ausreichend abgesichert.
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Der deutsche Wirtschaftsweise Peter Bofinger forderte, die Hilfskredite müssten ohne prozentualen Aufschlag vergeben werden.
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Ein Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn einen Tag bevor Spitzenvertreter der Euro-Gruppe zu einem Krisentreffen in Luxemburg zusammenkommen wollten.
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Der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou hat einer Umschuldung mit einem Schuldenschnitt erneut eine Absage erteilt und stemmt sich so gegen die Spekulationen am Finanzmarkt.
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EZB-Chef Jean-Claude Trichet auf die Frage, ob es im Falle Griechenlands nun doch zu einer Umschuldung kommen werde. Gemeint ist der Sanierungsplan für das hoch verschuldete Land, der Griechenland zusammen mit Milliardenhilfen von EU und IWF wieder auf die Beine bringen soll.
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Großbritanniens Finanzminister George Osborne sagte im BBC-Interview, Griechenland brauche womöglich weitere Finanzhilfen der Euro-Länder. Er wehrte eventuelle Begehrlichkeiten schon mal ab.
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Der Chef des Euro-Rettungsfonds EFSF, Klaus Regling, hat im Zusammenhang mit der griechischen Schuldenkrise schwere Vorwürfe an die Adresse der Banken gerichtet.
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Der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias hat angesichts der dramatischen Schuldenlage die Griechen zu einem Kraftakt aufgerufen. Die gesamte Nation müsse mobil machen.
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Politiker denken nie weit genug in die Zukunft, Der französische Wirtschaftsprofessor Charles Wyplosz spricht von schmerzhaften Anpassungen, die nicht auf die lange Bank geschoben werden sollen. Länder wie Griechenland haben große Schulden, die sie nicht auf den Märkten refinanzieren können. Eine Restrukturierung der Schulden wäre also für sie das geringste Übel. Gut ist es in keinem Fall: So etwas läuft niemals glatt, sondern immer chaotisch und es benötigt viel Zeit für Verhandlungen. Aber wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Wenn der Zahn ständig schmerzt, muss er irgendwann raus. Immerfort Aspirin nehmen, wie wir das jetzt tun, löst das Problem nicht.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel schloss vor dem EU-Gipfel in Brüssel eine schnelle Entscheidung zugunsten eines Hilfspakets für Griechenland aus.
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