Bei einem dünnen Aktiengeschäft schloss der ATX mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 2786,84 Einheiten.
Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei geringem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 13,89 Punkte oder 0,50 Prozent auf 2786,84 Einheiten. In einem freundlichen europäischen Börsenumfeld verbuchte auch der ATX ein kleines Plus. Ein Aktienhändler sprach in Wien von einem ruhigen Geschäftsaufkommen. Das dünne Handelsvolumen sollte sich auch an den kommenden Tagen fortsetzen, hieß es. Die Meldungslage gestaltete sich sehr dünn.
Die OMV-Papiere zeigten ein klares Plus von 1,56 Prozent auf 29,99 Euro. Der Kunststoffhersteller Borealis, an dem die OMV mit 36 Prozent beteiligt ist, legte ein starkes Auftaktquartal 2011 vor. Der Nettogewinn wurde auf 174 Mio. Euro zum Vorjahreszeitraum mehr als verdreifacht.
Höhere Kurse gab es am heimischen Markt auch im Finanzbereich zu beobachten. Erste Group schlossen den Tag mit einem Aufschlag von 0,90 Prozent auf 33,75 Euro. Raiffeisen steigerten sich um 0,46 Prozent auf 37,06 Euro. Die Anteilsscheine des Versicherers Vienna Insurance verteuerten sich um 1,03 Prozent auf 39,70 Euro.
AMAG verbuchten einen Kursrückgang von 1,48 Prozent auf 18,03 Euro. Die UniCredit startete die Bewertung des Aluminiumunternehmens mit "Buy" und errechnete ein Kursziel von 25,00 Euro.
Schoeller-Bleckmann stärkten sich um 0,61 Prozent auf 64,38 Euro. Die Analysten der UniCredit setzten ihr Kursziel für die Aktie des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters von 74,00 auf 77,00 Euro nach oben. Die jüngsten Ergebnisse für das erste Quartal 2011 hätten die Erwartungen übertroffen, so die Experten. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde beibehalten.
Leicht negative Vorzeichen wiesen die Papiere der Stromversorger auf. EVN-Titel gingen um 0,31 Prozent auf 12,94 Euro zurück. Verbund gaben um moderate 0,03 Prozent auf 31,00 Euro nach.
Jahreszahlen legte Bene vor und die Aktie verabschiedete sich bei nicht aussagekräftigen Umsätzen mit minus 1,09 Prozent bei 1,81 Euro aus dem Handelstag. Der Büromöbelhersteller erzielte im Geschäftsjahr 2010/11 weniger Umsatz und verringerte dabei seine Verluste.
(APA)