Barbara Moser: Klavier-Belcanto

(c) Gramola
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Ihre Klavierabende gehören schon aufgrund der originellen Programmierung zu den Höhepunkten des Wiener Musiklebens.

Ihre Klavierabende gehören schon aufgrund der originellen Programmierung zu den Höhepunkten des Wiener Musiklebens. Natürlich sorgt Barbara Moser auch mit ihren CD-Aufnahmen für Repertoire-Bereicherung. „Belcanto pianis-tico“ könnte über jeder ihrer Neuerscheinungen stehen, denn diese Künstlerin bringt das Klavier tatsächlich zum Singen. Diesmal tut sie es aber sozusagen mit zweifacher Berechtigung, denn das neue Programm ist um Opern-Paraphrasen gruppiert. Amüsant für Opernfreunde ist schon der Auftakt: Umberto Giordano hat für eine Salonszene in seiner „Fedora“ ein Klavier-Notturno komponiert. Barbara Moser versetzt das Stücklein in den imaginären Konzertsaal. Was folgt, ist pianistische Brillanz (etwa in Liszts Paraphrasen über Bellinis „Sonnambula“ und Donizettis „Lucia“) oder Poesie, wie in den hinreißend
flexibel musizierten „Liebesträumen“ oder in Romanzen
von Gounod.

Online bestellen: klangwelt.diepresse.com Barbara Moser „Belcanto pianistico“ (Gramola)

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