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Kontroverse um Rentabilität

IHS-Studie zeigt bestens investierte Subvention für Vereinigte Bühnen Wien (VBW).

Die von eingefrorenen oder seit Jahren kaum erhöhten Subventionen geplagten Theaterbetriebe lassen sich durchleuchten und hoffen auf mehr Geld der öffentlichen Hand. Die VBW präsentierten Freitag eine IHS-Studie, die zeigt: Sie sind mit 500.000 Besuchern pro Jahr in Wien und ca. doppelt so vielen im Ausland „einer der größten Mehrsparten-Theaterbetriebe Europas“.

Jeder Subventionseuro bringt 2,3 Euro Wertschöpfung. 37,3 Mio. Euro kommen jährlich von der Stadt für die Oper im Theater an der Wien, Raimundtheater, Ronacher. Bruttowertschöpfung: 120,5 Mio. Euro. „Subventionserhöhungen sind durch nichts zu rechtfertigen“, sagt VP-Kultursprecherin Isabella Leeb. „Eine Subventionserhöhung und sei es um einen Euro wird es mit den Grünen nicht geben“, erklärt deren Wiener Kultursprecher Werner-Lobo. bp

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.05.2011)