Nachrichten Meinung Magazin
US-Schulden

Was man mit 14,3 Billionen Dollar machen könnte

Während der US-Senat über die Anhebung der Schuldengrenze streitet, steigt das Defizit stündlich. Erstaunliche Vergleiche zum Schuldenberg.
02.01.2017 um 13:20
  • Drucken
Hauptbild • Boris Roessler
Die USA haben die Schuldengrenze von 14,3 Billionen Dollar erreicht. Einigen sich Republikaner und Demokraten nicht auf ein Sparpaket, droht die Zahlungsunfähigkeit. Würde man die Staatsschulden in 1-Dollar-Noten aufeinanderstapeln, würde der Turm von der Erde zweimal zum Mond und wieder zurück reichen, berechnete ftd.de.
Die USA haben die Schuldengrenze von 14,3 Billionen Dollar erreicht. Einigen sich Republikaner und Demokraten nicht auf ein Sparpaket, droht die Zahlungsunfähigkeit. Würde man die Staatsschulden in 1-Dollar-Noten aufeinanderstapeln, würde der Turm von der Erde zweimal zum Mond und wieder zurück reichen, berechnete ftd.de.
Boris Roessler
In einem Monat mit 31 Tagen leihen sich die USA täglich vier Milliarden Dollar aus.  In Dimes - den amerikanischen 10-Cent-Stücken - ergibt das einen Stapel, der dem Erdumfang entspricht.
In einem Monat mit 31 Tagen leihen sich die USA täglich vier Milliarden Dollar aus. In Dimes - den amerikanischen 10-Cent-Stücken - ergibt das einen Stapel, der dem Erdumfang entspricht.
Mit 14,3 Billionen US-Dollar wäre es kein Problem, jeden Menschen auf der Welt - vom Säugling bis zum Greis - mit einem Laptop auszustatten.
Mit 14,3 Billionen US-Dollar wäre es kein Problem, jeden Menschen auf der Welt - vom Säugling bis zum Greis - mit einem Laptop auszustatten.
Rainer Jensen
Würden nur die Österreicher die Summe untereinander aufteilen, so könnte sich jeder einen Koenigsegg Agera leisten: Mit einem Preis von rund 1,2 Millionen Euro ist es eines der teuersten Serienautos der Welt.
Würden nur die Österreicher die Summe untereinander aufteilen, so könnte sich jeder einen Koenigsegg Agera leisten: Mit einem Preis von rund 1,2 Millionen Euro ist es eines der teuersten Serienautos der Welt.
Klimts "Adele" wechselte im Jahr 2006 für einen Rekordpreis von 135 Millionen US-Dollar den Besitzer. Für diese Summe könnte man die US-Neuverschuldung nicht einmal eine Stunde lang bezahlen - dafür bräuchte man 167 Millionen.
Klimts "Adele" wechselte im Jahr 2006 für einen Rekordpreis von 135 Millionen US-Dollar den Besitzer. Für diese Summe könnte man die US-Neuverschuldung nicht einmal eine Stunde lang bezahlen - dafür bräuchte man 167 Millionen.
Herbert Pfarrhofer
Didi Mateschitz hat als reichster Österreicher ein Vermögen von fünf Milliarden US-Dollar: Er wäre schon am zweiten Tag pleite, wenn er versuchen würde, die US-Neuverschuldung zu begleichen.
Didi Mateschitz hat als reichster Österreicher ein Vermögen von fünf Milliarden US-Dollar: Er wäre schon am zweiten Tag pleite, wenn er versuchen würde, die US-Neuverschuldung zu begleichen.
Der reichste Mann der Welt, Carlos Slim Helú, besitzt laut der aktuellen "Forbes"-Liste 74 Milliarden US-Dollar. Er könnte damit gerade einmal 19 Tage lang für die Neuverschuldung der USA aufkommen.
Der reichste Mann der Welt, Carlos Slim Helú, besitzt laut der aktuellen "Forbes"-Liste 74 Milliarden US-Dollar. Er könnte damit gerade einmal 19 Tage lang für die Neuverschuldung der USA aufkommen.
Jason De Crow
Google zählt zu den wertvollsten Marken der Welt. 111 Milliarden Dollar ist die Marke laut aktuellen Schätzungen wert. Könnte die USA sie um diesen Preis verkaufen, wäre sie am Ende des Monats dennoch nicht schuldenfrei. Denn monatlich leihen sich die USA noch einmal 14 Milliarden mehr aus - das ist mehr als etwa der Wert von Red Bull.
Google zählt zu den wertvollsten Marken der Welt. 111 Milliarden Dollar ist die Marke laut aktuellen Schätzungen wert. Könnte die USA sie um diesen Preis verkaufen, wäre sie am Ende des Monats dennoch nicht schuldenfrei. Denn monatlich leihen sich die USA noch einmal 14 Milliarden mehr aus - das ist mehr als etwa der Wert von Red Bull.
Würden alle 1210 Milliardäre weltweit ihr Vermögen zusammenlegen und den USA zur Verfügung stellen, kämen laut "Forbes" stolze 4,5 Billionen US-Dollar zusammen - also immer noch viel zu wenig, um den Schuldenberg ganz abzubauen.
Würden alle 1210 Milliardäre weltweit ihr Vermögen zusammenlegen und den USA zur Verfügung stellen, kämen laut "Forbes" stolze 4,5 Billionen US-Dollar zusammen - also immer noch viel zu wenig, um den Schuldenberg ganz abzubauen.
Frank Leonhardt

Zum „Das Wichtigste des Tages“ Newsletter anmelden

Die Presse

Der einzigartige Journalismus der Presse. Jeden Tag. Überall.

Abonnieren

  • Impressum
  • Alternative Streitbeilegung
  • AGB
  • Datenschutz
  • Cookie Policy
  • Cookie Einstellungen
  • Vermarktung
  • Hilfe, Kontakt & Service
  • Newsletter
Copyright 2023 Die Presse

Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.