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Real Vienna: Es tut sich was auf der Immo-Messe

Reed Exhibitions Messe Wien www.christian-husar.com
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Ein erster Stimmungsbericht vom Messegelände Wien - Bewegung wird am Immobilienmarkt der CEE/SEE-Region geortet – ganz in diesem Zeichen hat die Real Vienna eröffnet.

Dienstag, 10:00 Uhr, Messe Wien: Alle sind ausgeschlafen, die Besucher strömen schon in die Messehallen, es tut sich was. Dass das auch für die Marktsituation gilt, bestätigen Ausstellerstimmen. Stefan Brezovich, Vorstand ÖRAG, erklärt: „In den vergangenen sechs Monaten ist eine Belebung der CEE-Region zu verzeichnen. Auch die Developer agieren wieder verstärkt. Es werden auch Projekte wieder aufgenommen.“ Auch die Banken würden seit Mitte 2010 bei Finanzierungen nicht mehr so restriktive agieren. Reinhard Schertler, Vorstand S+B Gruppe, bestätigt: „Für gute Produkte ist der Markt mehr als zurückgekehrt.“ Es herrsche zwar keine Goldgräberstimmung mehr wie vor der Krise, dies sei jedoch positiv zu bewerten. Statt dessen seien Vorsicht und Vernunft eingekehrt, erklärt Michael Widmann, PKF Hotelexperts, für seinen Branchenzweig.

Doch man könne nicht alle Länder der Region über einen Kamm scheren, sind sich die Experten einig. So sei an Polen die Krise fast spurlos vorübergegangen: „Hier drängen viele internationale Unternehmen in den Markt“, erläutert Schertler. Russland und die Ukraine stehen ganz gut da, meint Georg Muzicant von Colliers International. Dies gelte ebenso für die Slowakei und Tschechien. „Der kroatische Markt leidet noch sehr, in Ungarn hält vor allem die politische Situation die Investoren ab“, so Muzicant. Bulgarien und Rumänien seien noch als sehr schwierig einzustufen. Die Durchführung der mittlerweile sechsten Ausgabe der Fachplattform für Immobilien war lange in Schwebe gewesen. Viele der präsenten Unternehmen zeigten sich mit der gefundenen Lösung an zwei Tagen - am 24. und 25. Mai – in einer Halle zufrieden. Versammelt wurden 150 Aussteller aus 20 Ländern.