Van Cliburn: Die Legende

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Van Cliburn! Als junger Mann gewann der Pianist mitten im Kalten Krieg den Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb.

Van Cliburn! Als junger Mann gewann der Pianist mitten im Kalten Krieg den Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb. Juroren wie Schostakowitsch, Richter oder Gilels konnten nicht anders, als dem US-Bürger für seine Interpretationen russischer Musik den ersten Preis zu verleihen. Heimgekehrt, empfing man den Sieger wie einen Kriegshelden – er verkraftete den Ruhm schlecht. Im Olymp der amerikanischen Musikwelt angelangt, musizierte er 1960 mit Chicago Symphony und Fritz Reiner. Die Mitschnitte der Klavierkonzerte von Schumann und Brahms (B-Dur) offenbaren die Qualitäten des Pianisten, aber wohl auch seine Grenzen: Man lausche der Eröffnung des Brahms-Konzertes: klar modelliert der Pianist seine Stimme – flexibel und biegsam tönt die Antwort des Orchesters! Doch fasziniert Van Cliburns kristalline Klarheit (vor allem im Brahms-Finale!) bis heute. Was aus ihm hätte werden können, wird nie zu beantworten sein.

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„Rachmaninow spielt Rachmaninow“. (RCA)

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