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Strauss-Kahn bekennt sich "nicht schuldig"

USA STRAUSS-KAHN
USA STRAUSS-KAHN(c) EPA (Jason Decrow)
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Der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds steht wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht.

Der zurückgetretene Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, hat die gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsvorwürfe vor Gericht abgestritten. Strauss-Kahn plädierte bei einer Anhörung am Montag in der US-Metropole New York wie erwartet auf "nicht schuldig".

Dem Franzosen wird zur Last gelegt, Mitte Mai ein Zimmermädchen in einem New Yorker Luxushotel zu Sex gezwungen zu haben.

"Schäm Dich"

Der verhandelnde Richter Michael Obus setzte die nächste Anhörung für den 18. Juli an. Strauss-Kahn war in Begleitung seiner Frau Anne Sinclair vor Gericht erschienen. Vor dem Gerichtsgebäude demonstrierten rund einhundert als Zimmermädchen verkleidete Frauen, die den ehemaligen IWF-Chef mit dem Ruf "Schäm Dich!" begrüßten.

   Die Anhörung am Montag bildete den Auftakt zu einem langwierigen Strafprozess vor einem Geschworenengericht. Bei einer Verurteilung droht dem 62-jährigen Politiker eine Haftstrafe von maximal 74 Jahren. Nach seiner Festnahme am 14. Mai hatte Strauss-Kahn zunächst vier Nächte im Gefängnis verbracht, mittlerweile steht er in einem luxuriösen Stadthaus in Manhattan unter Hausarrest.

(APA)