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Osterfestspiele: Bürgermeister bestätigt "Dresdner"

Osterfestspiele Buergermeister bestaetigt Dresdner
(c) APA (Hans Klaus Techt)

Christian Thielemann und die Staatskapelle Dresden sollen die abgesprungenen Berliner Philharmoniker ersetzen. Die genauen Pläne werden am Mittwoch bekanntgegeben.

Nur dreieinhalb Wochen nach der überraschenden Ankündigung der Berliner Philharmoniker, die Salzburger Osterfestspiele nach dem Jahr 2012 zu verlassen, wird die Festival-Leitung am Mittwoch die Pläne für die Zukunft bekanntgeben. Die Katze ist aber schon seit der Vorwoche aus dem Sack - und am Montag bestätigte Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) im Stadtsenat die seit Tagen durch den Blätterwald rauschenden Gerüchte: "Als Eigentümer-Vertreter der Stadt Salzburg werde ich persönlich den Vertrag mit Christian Thielemann und der Staatskapelle Dresden unterschreiben."

Nach Angaben Schadens, der die Stadt im Aufsichtsrat vertritt, wird die Staatskapelle von 2013 bis inklusive 2017 zur Verfügung stehen und mindestens zwei Opernvorstellungen sowie mindestens vier Konzerte pro Festival aufführen.

"Parsifal" in Salzburg?

Weniger bekannt sind die genauen inhaltlichen Pläne. Dem Vernehmen nach werden Thielemann und "seine" Sächsische Staatskapelle Dresden 2013 die noch mit den "Berlinern" geplante Oper "Parsifal" von Richard Wagner realisieren, im Jahr darauf soll "Arabella" von Richard Strauss zum Anziehungspunkt für Opernfreunde werden.

Morgen wird der geschäftsführende Intendant Peter Alward bei einer Pressekonferenz die Details über die "künstlerische Zukunft der Salzburger Osterfestspiele" bekanntgeben.

 

(APA)