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IWF-Kandidatin Lagarde macht sich für China stark

Die französische IWF-Kandidatin Christine Lagarde auf Werbetour in China
(c) REUTERS (Petar Kujundzic)
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Die Favoritin für die Strauss-Kahn-Nachfolge ist auf Werbetour in China. Die Schuldenkrise Europas sei derzeit vorrangige Aufgabe des IWF.

Die europäische Kandidatin für den IWF-Chefposten, Christine Lagarde, hat sich in Peking für ein größeres Mitspracherecht Chinas im Internationalen Währungsfonds (IWF) ausgesprochen. Die französische Finanzministerin betonte zugleich, dass sie Europas Schuldenkrise als derzeitige Priorität der IWF-Arbeit betrachte.

Lagarde gilt als Favoritin für die Nachfolge des zurückgetretenen Fonds-Chefs Dominique Strauss-Kahn. Mit ihrem Besuch in China will sie um die Unterstützung des aufstrebenden Schwellenlandes werben, das um größeren Einfluss beim IWF kämpft und sich bisher noch nicht auf einen Kandidaten festgelegt hat. Lagarde zeigte sich am Donnerstag zufrieden mit ihren Gesprächen in Peking.

Die Frist für eine Bewerbung um die IWF-Führung endet am Freitag. Neben Lagarde geht bisher nur der mexikanische Zentralbankchef Agustin Carstens ins Rennen. Er wird in der kommenden Woche in China erwartet. Der amtierende IWF-Chef John Lipsky erklärte unterdessen am Donnerstag in Peking, ein stärkerer Yuan könne China auf dem Weg zu einer ausgeglichenen Wirtschaft voranbringen.

(APA/Ag.)