AUA: Ex-Vorstände müssen 36.000 Euro Strafe zahlen

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AUSTRIAN AIRLINES(c) (Robert Jaeger)
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Laut Verwaltungssenat haben die früheren Flughafenchefs Malanik und Ötsch die Aktionäre nicht rechtzeitig vom Ausstieg des Investors Al Jaber informiert.

Der vor mehr als drei Jahren geplatzte Al-Jaber-Einstieg bei der AUA (Austrian Airlines) zieht für einen amtierenden Vorstand der Airline eine FMA-Strafe nach sich.

Der Unabhängige Verwaltungssenat (UVS) hat laut "Format" einen Strafbescheid der Finanzmarktaufsicht (FMA) bestätigt, wonach AUA-Vorstand Peter Malanik und sein früherer Kollege Alfred Ötsch gegen das Börsegesetz verstoßen haben. Sie hätten die Aktionäre unverzüglich darüber informieren müssen, dass Scheich Al Jaber Ende April 2008 doch nicht bei der Airline einsteigen wolle.

Eine Ad-hoc-Meldung des Unternehmens erfolgte aber erst Tage später nach Erscheinen eines entsprechenden "profil"-Berichts. Malanik und Ötsch müssen nun je 36.000 Euro Verwaltungsstrafe zahlen. Sie wollen die Strafen beim Verwaltungsgerichtshof (VwGH) bekämpfen.

(APA)

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