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Amon zu Sitzenbleiben: "Kein Kommando retour erhalten"

Amon Sitzenbleiben Kein Kommando
(c) APA (Robert Jaeger)
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Das "Zurück an den Start" von ÖVP-Parteichef und Vizekanzler Michael Spindelegger nimmt der schwarze Bildungssprecher offenbar nicht wörtlich.

In der Debatte um die Abschaffung des Sitzenbleibens bestreitet der ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon nun, dass seine Partei die Stopptaste gedrückt habe: "Ich habe kein Kommando retour erhalten", sagt Amon im Ö1-Morgenjournal.

Das "Zurück an den Start" von ÖVP-Parteichef und Vizekanzler Michael Spindelegger nimmt Amon offenbar nicht wörtlich: "Ich lese den Herrn Vizekanzler heute anders." Spindelegger habe ausdrücklich betont, dass die Oberstufenreform ein gutes Ergebnis sei und dass man über Details noch reden müsse.

Der ÖVP-Bildungssprecher verwies im Morgenjournal auf das Regierungsprogramm: Demnach wolle man das Sitzenbleiben "möglichst reduzieren", Klassenwirderholungen sollten nur noch als ultima ratio erhalten bleiben.

SPÖ-Unterrichtsministerin Claudia Schmied beharrt auf dem Konzept. Sie will den Entwurf zur Oberstufenreform kommende Woche unverändert in Begutachtung schicken. Spätere Änderungen (einen „Feinschliff“, den man nach der Begutachtung gemeinsam mit der ÖVP vornehmen werde) schloss sie nicht aus. 

(Red.)