Charlene Wittstock
Monacos neue Fürstin
Am Haupthaar fehlt's, am Vermögen nicht. Seine Durchlaucht Fürst Albert II. ist nicht nur Fürst von Monaco, sondern auch Herzog von Valentinois, Marquis von Baux, Graf von Carlades, Baron von Buis, Gutsherr von Saint-Remy, Sire de Matignon ...
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Kein Wunder, dass er lange als besonders gute Partie auf dem Heiratsmarkt des Hochadels galt. Doch damit ist es nun vorbei: Mit 53 Jahren heiratete er am 1. (standesamtlich) und 2. Juli (kirchlich) seine 20 Jahre jüngere Freundin Charlene Wittstock.
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Selbstbewusst, sportlich, schön: Monacos künftige Fürstin ist eine smarte Südafrikanerin mit skandalfreier Vergangenheit. Am 25. Jänner 1978 wurde sie als Charlene Lynette Wittstock in Bulawayo geboren, dem heutigen Simbabwe.
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Mit vornehmer Zurückhaltung, fast schon schüchtern, machte die Blonde mit dem souveränen Auftreten vor allem Schlagzeilen als Karrieresportlerin.
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Charlene war lange Leistungssportlerin: 1996 gewann sie als 18-Jährige die Südafrikanischen Schwimmmeisterschaften. 2000 holt sie sich die Goldmedaille über 200 Meter Rücken beim "Marenostrum"-Wettkampf in Monaco. Dort lernt sie Albert kennen, den Präsidenten der internationalen Veranstaltung.
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Nach drei Goldmedaillen beim Schwimm-Worldcup 2002 beendet sie 2007 ihre Sportkarriere. Wegen gesundheitlicher Probleme (Schulter) verzichtet sie auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2008 in Peking.
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Der Sport ist bei den Wittstocks Familientradition, sagt sie: "Mein Onkel trainierte das (südafrikanische Rugby-)Springbock-Team und meine Mutter war eine Sportlerin von hohem Niveau. Es war ein schlichtes, gesundes Familienleben mit starken Bindungen zwischen uns, was sehr strukturierend ist."
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Was die aktive Lebensweise angeht, geht das Paar d'accord. Albert II. betrieb oder betreibt viele Sportarten, darunter sind Rudern, Fußball, Handball, Judo, Schwimmen, Tennis, Reiten, Skifahren, Squash, Golf, Windsurfen, Fechten, Volleyball und Bobfahren.
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In den vergangenen Jahren hat Wittstock mit eiserner Disziplin ihre neue Rolle als Landesmutter des 33.000-Seelen-Fürstentums an der Cote d'Azur vorbereitet. Vorbei die Zeiten, als sie an ihrem bisherigen Wohnort Durban von der lässigen Beach-Kultur der Surfer-Gemeinde am Indischen Ozean geprägt wurde.
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Freunde haben sie stets als kumpelhafte, aber auch zurückhaltende junge Frau mit eisernem Willen in Erinnerung.
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Die neue Fürsten-Gemahlin mit den deutschen Wurzeln - Urgroßvater Gottlieb war 1861 aus der Uckermark ausgewandert - ist tief geprägt vom Versöhnungsgedanken des demokratischen Südafrikas und seines geistigen Übervaters Nelson Mandela.
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Karitativer Einsatz ist für sie selbstverständlich. Schon als Jugendliche half sie armen Kindern, Schwimmen zu lernen. Wie ihr großes Vorbild will auch sie sich vor allem der Kinder- und Jugendförderung widmen und den Sportgedanken fördern.
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Lange haben die Monegassen darauf gewartet, dass sich der Dauerjunggeselle an ihrer Staatsspitze sich vermählt. Charlene und Albert kennen einander seit elf Jahren, seit 2006 treten sie als Paar in der Öffentlichkeit auf.
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Vor gut einem Jahr gaben sie schließlich ihre Verlobung bekannt. Seit die Protestantin zur katholischen Kirche gewechselt hat, steht der Hochzeit nichts mehr im Wege.
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Während der dreitägigen Feierlichkeiten am ersten Juli-Wochenende standen zahlreiche Veranstaltungen am Programm, darunter eine Ton-Licht-Schau des bekannten französischen Künstlers Jean-Michel Jarre und ein Riesenfeuerwerk.
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In den Gassen des Fürstentums konnten Einheimische und Touristen die Feiern auf Riesenbildschirmen verfolgen. Die standesamtliche Hochzeit fand am 1. Juli, die kirchliche Trauung einen Tag später statt.
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Dazu wurden unter anderem 38 Königs- und Fürstenfamilien eingeladen. Insgesamt wurden 4000 Gäste empfangen. Weiter >> Die Bilder der Hochzeit
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