Tauernautobahn: "Wackelbrücke" fertig saniert

Altersbergbruecke Sanierungsarbeiten Dienstag abgeschlossen
Altersbergbruecke Sanierungsarbeiten Dienstag abgeschlossen(c) APA (Gert Eggenberger)
  • Drucken

Die Altersbergbrücke zwischen Gmünd und Spittal hat vor fast fünf Jahren einem Schwertransporter nicht Stand gehalten. Eine Verstrebung riss.

Die als "Wackelbrücke" bekannte Altersbergbrücke zwischen Gmünd und Spittal a.d. Drau, über die die Tauernautobahn (A10) führt, wird am Dienstag, spätestens am Mittwoch, wieder in jede Fahrtrichtung zweispurig befahrbar sein. Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen, sagt Asfinag-Sprecherin Anita Oberholzer. Über die Kosten von rund 15 Millionen Euro habe man sich mit den Drittfirmen außergerichtlich geeinigt.

Die Brücke musste gesperrt werden, nachdem am 16. Oktober 2006 ein überladener Schwertransporter über das Bauwerk gefahren war. Es riss eine Verstrebung, es gab einen lauten Knall. Zusätzlich bildeten sich Verwerfungen auf der Fahrbahn, man befürchtete sogar, die Brücke könnte einstürzen. "Es waren Planungs- und Baumängel. Natürlich wurde das Projekt intensiv von der Asfinag begleitet, aber die Mängel wurden nicht erkannt", so Oberholzer.

Arbeiten verzögerten sich

Ursprünglich wollte man mit der Sanierung des desolaten Abschnitts zwischen Gmünd und Spittal bereits im Sommer 2007 fertig sein, danach wurde der Zeitpunkt auf Frühling 2009 verschoben. Doch dieser Zeitplan hat nicht gehalten und auch der zuletzt prognostizierte Abschluss für Ende 2010 wurde nun auf das Frühjahr 2011 gelegt.

Rund 15 Millionen Euro hat die Sanierung gekostet. Planer, Prüfstatiker, Vermesser, die Strabag als Baufirma und das Land Kärnten kommen dafür auf. Für Herbst sind noch Restarbeiten an der Brücke geplant, die aber laut Oberholzer "sicher nicht mehr verkehrsbehindernd sein werden".

(APA)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.