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Oberstufe: Reform soll kostenneutral möglich sein

Oberstufe Reform soll kostenneutral
(c) Clemens Fabry
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Die neuen Lernbegleiter bringen Mehrausgaben, diese sollen aber durch die Einsparungen durch weniger Klassenwiederholungen gedeckt sein.

Trotz des höheren Personaleinsatzes soll die von der Regierung geplante Reform der Oberstufe von AHS und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) kostenneutral möglich sein. So steht es zumindest in den Erläuterungen zum Gesetzesentwurf, mit dem der Schulversuch der Modularen Oberstufe bis 2016 flächendeckend ausgeweitet werden soll.

Durch die in dem Modell vorgesehenen Lernbegleiter und Förderkurse für schwache Schüler aber auch Angebote für überdurchschnittlich Begabte werde es zwar zu Mehrausgaben kommen. Dank der erhofften wesentlichen Verringerung von Klassenwiederholungen soll die Reform dennoch kostenneutral möglich sein, heißt es in dem Entwurf, der nun in Begutachtung gegangen ist. Die Frist läuft bis 23. August.

Entwurf: "Kostenneutralität"

"In Summe werden sich die daraus entstehenden Mehrausgaben mit den o.g. Minderausgaben (durch weniger Repetenten, Anm.) die Waage halten, wodurch von einer Umschichtung von vorhandenen Ressourcen und damit von Kostenneutralität ausgegangen werden kann." Die zusätzlichen Personalkosten werden in dem Papier nicht beziffert, diese sollen "detailliert in den Novellen der betroffenen dienst- und besoldungsrechtlichen Materien" dargestellt werden.

Die Lehrer-Vertreter der AHS und BMHS haben auf die Ankündigung von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ), die Leistungen der Lernbegleiter ähnlich wie Supplierstunden zu entlohnen, allerdings skeptisch reagiert. Für mehr Aufwand müsse es mehr Geld geben, so der Standpunkt der Gewerkschafter.

(APA)