London
Der letzte Auftritt der Potter-Stars
Tausende Harry-Potter-Fans haben in London die Weltpremiere des letzten Teils der Fantasy-Saga gefeiert. Die Schauspieler der Filmadaptation des Bestsellers von Joanne K. Rowling wurden am Trafalgar Square von den Fans begeistert empfangen.
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Mit "Heiligtümer des Todes 2" feiert der Zauberlehrling Harry Potter seinen Abschied auf der Kinoleinwand. Mit dem letzten Film geht auch ein für Jungschauspieler selten langes Beschäftigungsverhältnis zu Ende. Die heute 21-jährige Emma Watson nahm bereits im Alter von neun Jahren alias Hermine an den Dreharbeiten teil.
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Daniel Radcliffe alias Harry arbeitet hart daran, sein Renommé in der Theaterszene zu festigen: Seine momentanen Auftritte in einem Broadway-Musical werden von Kritikern milde, aber dennoch unmissverständlich behandelt: Die „New York Times“ lobte neben seiner klaren Aussprache vor allem Radcliffes „Eifer, die Rolle gut spielen zu wollen“.
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Emma Watson hat sich erfolgreich als Model positioniert. Ihr mädchenhaft braver „British Look“ brachte ihr eine Werbekampagne für Burberry ein, dann engagierte sie das französische Kosmetikhaus Lancôme. Momentan ziert die 21-Jährige das Cover der amerikanischen Vogue.
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Schwieriger wird es für Rupert Grint alias Ron. Wirklich etabliert hat er sich außerhalb der Potter-Welt noch nicht. Der 22-Jährige gab mehrfach an, sich für Musik zu interessieren.
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Seit 2001 ist die Geschichte des Waisenjungen mit dem Zauberstab auch im Kino zu sehen. Aus Band sieben machte der Hollywood-Riese Warner Bros. gleich zwei Filme.Im Bild: Tom Felton alias Draco Malfoy gibt Autogramme
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Viele der Fans, die sich am roten Teppich drängten, sind mit den Potter-Büchern und den darauf basierenden Filmen aufgewachsen. "Das ist wirklich wichtig für mich", sagte etwa die 20-jährige Rowidah Alnajar, die die Nacht im Schlafsack auf dem Boden verbrachte. "Das ist das Ende meiner Kindheit. Ich kann es nicht fassen."
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Zu der Weltpremiere in London waren alle Stars der Filmreihe angereist. Im Bild Helena Bonham Carter, spielte Bellatrix Lestrange
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So ganz kann sich Potter-Autorin Joanne K. Rowling von ihrem Zauberlehrling noch nicht trennen. Ihre neueste Erfindung ist "Pottermore"- eine Art virtuelle Zauberwelt im Internet. Sie wird im Oktober vollständig geöffnet, vorher bekommen nur eingefleischte Fans Zutritt.
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Weltweit rangieren alle Verfilmungen der Potter-Reihe unter jenen 50 Filmen, die in den vergangenen Jahren das meiste Geld einspielten.
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Am besten stieg dabei der 2001 veröffentlichte Teil 1, "Harry Potter und der Stein der Weisen", aus: Weltweit spülte er 975 Millionen US-Dollar in die Kassen.
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Die Produzenten dürfen ungeachtet der stetig sinkenden Besucherzahlen der Filmreihe auch beim letzten Teil durchaus mit einem Welterfolg rechnen. Denn er ist der erste Film der Reihe, der vollständig in 3D gedreht wurde - und die Tickets für 3D-Filme kosten bekanntlich ja mehr.
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