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"Wir sind Kirche" fordert mehr Dialog

Kardinal Christoph Schönborn(c) AP (Andrew Medichini)
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Kardinal Schönborn solle "mehr hören und schauen als mit 'Zorn und Trauer' der Pfarrer-Initiative scharf zu antworten", erklärt die Plattform.

Im Zusammenhang mit dem Aufruf zum Ungehorsam durch die Pfarrer-Initiative hat sich am Samstag die Plattform "Wir sind Kirche" mehr Dialog "statt unverständlichem Gehorsam" gewünscht. Kardinal Christoph Schönborn "wäre besser beraten, würde er mehr hören und schauen als mit 'Zorn und Trauer' der Pfarrer-Initiative scharf zu antworten", hieß es in einer Aussendung. "Wenn Schönborn wirklich seinen Dienst der Einheit endlich leisten möchte, was ihm in seiner Funktion zukommt, dann bleibt als einziger Ausweg nur der Dialog."

Die Pfarrer-Initiative will Laien predigen lassen und die Kommunion auch Geschiedenen und Ausgetretenen spenden. Schönborn verurteilte die Aktion als "schmerzliche Verwundung der Einheit". Ihn habe der Aufruf "erschüttert" und mit "Zorn und Trauer" erfüllt. Schönborn bestätigte diese Woche, dass er in Kürze mit den Vertretern der Pfarrer-Initiative ein Gespräch führen wolle.

(APA)