Auch die übrigen europäischen Märkte knüpften nahtlos an die klaren Vortagesverluste an.
Die Wiener Börse hat ihre jüngste Talfahrt am Dienstag im Frühhandel fortgesetzt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der heimische Leitindex ATX um 9.45 Uhr mit 2593,47 Punkten nach 2672,05 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein deutliches Minus von 78,58 Punkten bzw. 2,94 Prozent.
Auch die übrigen europäischen Märkte knüpften nahtlos an die klaren Vortagesverluste an. Die Märkte in Asien und den USA hatten schwache Vorgaben geliefert. Weiterhin belasten die Sorgen um eine Ausweitung der Schuldenkrise in Europa die internationalen Märkte, hieß es von Marktbeobachtern.
Die wachsenden Sorgen um die finanzielle Stabilität Italiens drückten europaweit stark auf die Finanzwerte. Auch die heimischen Bankaktien mussten im Frühhandel Federn lassen. So rutschten Erste Group 4,35 Prozent auf 32,32 Euro ab und Raiffeisen büßten 4,23 Prozent auf 32,25 Euro ein.
Unter den größeren Verlierern fanden sich auch EVN mit einem Abschlag von 4,39 Prozent auf 11,22 Euro. Strabag mussten ein Minus von 4,39 Prozent auf 19,07 Euro hinnehmen und RHI gaben um 3,39 Prozent auf 19,35 Euro nach.
Unter den Versicherern verloren Vienna Insurance Group 2,25 Prozent auf 36,32 Euro. Die Analysten von Barclays haben die Bewertung der Titel mit "equalweight" und einem Kursziel von 45 Euro neu aufgenommen.
Der ATX Prime notierte bei 1263,46 Zählern und damit um 2,72 Prozent oder 35,36 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich drei Titel mit höheren Kursen, 34 mit tieferen und einer unverändert. In zwei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 3.964.372 (Vortag: 890.932) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 83,460 (38,49) Millionen Euro (Doppelzählung) gehandelt.
(APA)