KTM Fahrrad steigert 2010 Umsatz um 40 Prozent

KTM-Fahrrad steigert 2010 Umsatz

Bereits jedes zehnte verkaufte Rad hat einen Elektromotor.E-Bikes stellen auch für Manager eine überlegenswerte Alternative dar.

Die KTM Fahrrad GmbH mit Sitz in Mattighofen (Bezirk Braunau) hat ihren Umsatz 2010 um 40 Prozent auf 105 Mio. Euro gesteigert. Das berichtet das "WirtschaftsBlatt". Die Zahl der produzierten Räder erhöhte sich von 173.000 auf 185.000. Umsatztreiber waren im Vorjahr Elektro-Bikes.

"Wir waren die Ersten, die ein Elektro-Mountainbike gebaut haben. Es war ein unglaubliches Risiko, dass der Markt diese Idee belächelt. Heute ist unser E-Race das bestverkaufte Modell in der Unternehmensgeschichte", berichtete Firmenchefin Carol Urkauf-Chen. Im Stadt-und Berufsverkehr seien E-Bikes mittlerweile auch für Manager eine überlegenswerte Alternative. Laut Studien soll der Elektro-Antrieb die Bedeutung des Fahrrads im Mobilitäts-Mix weiter steigern.

Preisverfall nicht zu erwarten

Ein Preisverfall sei in den kommenden Jahren nicht zu erwarten, dazu sei das Marktpotenzial noch zu groß. Vor zwei Jahren lag der Anteil von E-Bikes im deutschsprachigen Raum noch bei 3 Prozent, heute hat jedes zehnte verkaufte Rad einen Elektromotor. "Ein Anteil bis zu 20 Prozent in den kommenden 5 Jahren ist realistisch", so Urkauf-Chen. Auch der vermehrte Einsatz von E-Bikes im Tourismus sollte dazu beitragen.