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Polizei löst Hausbesetzung in Wien-Ottakring auf

Polizei loest Hausbesetzung WienOttakring
(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
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Die mehrtägige Besetzung des Lobmeyr-Hofs wurde ohne Festnahmen beendet. Bewohner befürchten höhere Mieten nach einer Generalsanierung.

Eine mehrtägige Hausbesetzung in Wien-Ottakring ist am Donnerstag von der Polizei aufgelöst worden. Rund fünf Tage lang belagerten etwa 40 Aktivisten den Lobmeyr-Hof in der Roseggergasse 1-7. Sie protestierten gegen eine Generalsanierung. Nach Ansicht der Bewohner würde diese die Mieten drastisch erhöhen.

Die Räumung verlief nach Angaben der Polizei und dem Eigentümer, der Stadt Wien, friedlich. Zehn bis 15 Personen kletterten zuvor auf das Hausdach, um sich dem Einsatz zu entziehen.

Festnahmen gab es keine, sagte Polizeisprecherin Camellia Anssari. Ein Großaufgebot von Polizei und Wega durchsuchten die rund 160 Wohnungen, die sich auf 15 Stiegen in dem Vierkanthof verteilen.

Sanierung bis Ende 2014

Der Lobmeyr-Hof ist ein 110 Jahre alter Gemeindebau im Besitz der Stadt Wien. In den vergangenen Monaten wurden allen Mietern alternative Wohnungsangebote

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unterbreitet, mit dem Recht auf Rückkehr nach der Sanierung, wie Hanno Csisinko, der Sprecher von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (S), gegenüber der APA betonte. Lediglich mit zwei Mietern konnte bis dato keine endgültige Lösung gefunden werden. Eine weitere Frau will im August ausziehen.

Der Lobmeyr-Hof soll bis Ende 2014 saniert werden. Auch dann gilt er als Gemeindebau, die Wohnungsvergabe erfolgt unverändert nach den Kriterien von Wiener Wohnen, hieß es.

(APA)