Der undichte Bindermichl-Tunnel an der Mühlkreisautobahn soll ab Herbst saniert werden. Der "Bellevue-Park" über dem Tunnel wird abgetragen.
Für die Sanierung des undichten Bindermichl-Tunnels an der Mühlkreisautobahn (A7) in Linz muss ein Park abgetragen werden. Er befindet sich derzeit über dem Tunnel. Das ist Medienberichten zufolge das Ergebnis eines Gutachtens, das von der Autobahngesellschaft Asfinag und der Arge Bindermichl in Auftrag gegeben wurde. Die Asfinag bestätigte die geplanten Bauarbeiten. Die Kosten für die Sanierung werden auf neun Millionen Euro geschätzt.
Der Tunnel über der A7 im Linzer Stadtteil Bindermichl war 2005 für den Verkehr freigegeben worden. Von Beginn an war er undicht. Das Gutachten besagt nun, dass die Dehnfugen undicht seinen, dadurch gelange immer wieder Wasser in den Tunnel. Um die Mängel beheben zu können, müsse der Park darüber abgetragen werden. Dieser erhielt übrigens nach dem Kulturhauptstadtjahr 2009 den Namen "Bellevue-Park" und war bei Besuchern äußerst beliebt.
Arbeiten ab Herbst, Tunnel bleibt offen
Die Bauarbeiten sollen im Herbst beginnen und rund neun Monate andauern. Details müssten aber erst mit dem Land Oberösterreich und der Stadt Linz abgesprochen werden. Die Kosten für die Sanierung dürften rund neun Millionen Euro betragen. Bei der Asfinag geht man davon aus, dass diese die Baufirmen Porr, Alpine und Strabag tragen müssen, da es sich offensichtlich um Ausführungsfehler handle. Der Straßenverkehr im Tunnel sei nicht eingeschränkt.
Während der Bauarbeiten soll jeweils ein Abschnitt des Parks für die Besucher erhalten bleiben, nach dem Ende der Sanierung werde er wieder zur Gänze zur Verfügung stehen.
(APA)