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Schlosshotel Velden: Wlaschek ist Klage "wurscht"

EHRUNG - KARL WLASCHEK
(c) APA (Roland Schlager)
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Karl Wlaschek reagiert gelassen auf die angedrohte Klage des italienischen Interessenten Barchiesi: "Wir haben einen Kaufvertrag", so der Billa-Gründer.

Dem Immobilien-Tycoon und Billa-Gründer Karl Wlaschek ist es "wurscht", ob der italienischen Investor Ugo Barchiesi im Zusammenhang mit dem Verkauf des Schlosshotels Velden an eine Wlaschek-Gesellschaft klagen wird. "Das is mir wurscht. Wir haben einen Kaufvertrag mit der Hypo", sagt der Milliardär in einem Interview mit dem am Donnerstag erscheinenden Wochenmagazin "News". Den Kauf selbst bezeichnete Wlaschek als das "Schlagobershauberl" auf seiner Karriere.

"Eine emotionale Sache"

"Das ist ein bissl eine emotionale Sache, eine Spinnerei von mir", so Wlaschek, der am Donnerstag seinen 94. Geburtstag feiert. Mit dem Schlosshotel verdiene er fast nichts, aber er habe dort nach dem Krieg - zuletzt 1953 - mit seiner Fünf-Mann-Kapelle, der "Charlie Walker"-Band, gespielt. "Es ist ein gutes Gefühl, wenn man das kaufen kann, wo man früher einmal gesessen ist und fast nichts gehabt hat", so Wlaschek. Die Verhandlungen dazu seien schon ein Jahr lang gelaufen.

Für die neuen Betreiber des Schlosshotels, die Falkensteiner-Gruppe, habe er schon einen neuen dunkelroten Rolls-Royce bestellt. "Den kriegen sie von mir fürs Hotel. Wahrscheinlich werden sie den gegen Bezahlung an die Gäste vermieten". Er selbst werde sich fallweise im Schlosshotel aufhalten. "Wir kriegen eine Junior-Suite bis ans Lebensende", so Wlaschek, der mit seiner derzeitigen Lebensgefährtin seit zwei Jahren zusammen lebt.

(APA)