Schnellauswahl

JPMorgan: Gold kostet bis Jahresende 2500 Dollar

An employee at the Korea Gold Exchange shows off gold bars in Seoul, South Korea, Tuesday, Aug. 9, 20
(c) AP (Lee Jin-man)
  • Drucken

Der Goldpreis hat am Dienstag erneut ein Rekordhoch erreicht. Bis Ende 2011 geht es weiter steil bergauf, ist die US-Bank JPMorgan überzeugt.

Der Goldpreis setzt seinen Anstieg am Dienstagvormittag fort. Bei 1.779,55 US-Dollar je Feinunze erreichte er seinen bisher höchsten Stand. Das Edelmetall kostete damit erstmals seit Dezember 2008 mehr als Platin. Händler erklären das rege Interesse an Gold mit dem Sicherheitsbedürfnis der Anleger angesichts von Konjunkturängsten und den Schuldenkrisen in den USA und Europa.

Die US-Investmentbank JPMorgan rechnet bis Jahresende mit einen Goldpreis von mindestens 2500 Dollar je Feinunze. "Vor dem Entzug der Bestnote hatten wir mit rund 1800 Dollar je Feinunze bis zum Ende des Jahres gerechnet. Diese Prognose dürfe sich nun als zu konservativ herausstellen", schrieben JPMorgan-Analysten diese Woche in einer Mitteilung an ihre Kunden.

Von der anhaltenden Verunsicherung profitierte auch der Schweizer Franken, der sich nahe einem neuen Allzeithoch befindet. Der Euro notierte bei 1,064 Franken.

(Ag.)