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Das Böse ist immer überall

Folgende (hier leicht gekürzte) Meldung kam kürzlich von der Austria Presse Agentur (APA) in unsere Redaktion.

Folgende (hier leicht gekürzte) Meldung kam kürzlich von der Austria Presse Agentur (APA) in unsere Redaktion:

Prag. Die organisierte Kriminalität ist in Tschechien zur „größten nicht militärischen Bedrohung der Gesellschaft“ angewachsen. Das erklärte das tschechische Innenministerium [...] Verwaltung, Polizei und Gerichte seien dermaßen von kriminellen Strukturen durchsetzt, dass die Stabilität der Wirtschaft gestört werde. Die demokratischen Strukturen seien unterwandert und der Rechtsstaat bedroht, heißt es. Das Ministerium beobachte auch einen Trend „zu weniger gewaltsamen und risikoreichen, dafür aber finanziell einträglicheren Straftaten“. Dafür würden unter anderem mit „massiver Korruption“ eigene Leute in führende Positionen gebracht – „auch in gewählte politische und wirtschaftliche Funktionen“ (Schluss).

Da scheint aber einiges schiefzulaufen, wenn sogar ein Innenministerium dem eigenen Staat nimmer traut! Über Unternehmen und andere Organisationen lässt sich der Bericht zwar nicht aus, die Aussage wäre aber wohl dieselbe.

Na ja, im Grunde klingt das Ganze so überraschend auch wieder nicht: Bei die Behm ist's nämlich auch nicht viel anders als bei uns in Österreich. WG


E-Mails an: wolfgang.greber@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.08.2011)