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Türkei bleibt dabei: Israel muss sich entschuldigen

Türkei bleibt dabei: Israel muss sich entschuldigen
Türkischer Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan(c) REUTERS (Umit Bektas)
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Die Türkei will eine förmliche Entschuldigung für den Tod von neun Gaza-Aktivisten. Andernfalls werde es keine Normalisierung der Beziehungen geben.

Die Türkei hat eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel erneut von einer Entschuldigung für den Tod von neun türkischen Aktivisten abhängig gemacht. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sagte am Mittwoch, solange es keine förmliche Entschuldigung und Entschädigung der Angehörigen gebe, sei eine Normalisierung des Verhältnisses beider Staaten nicht denkbar.

Zuvor hatte ein israelischer Regierungsvertreter erneut deutlich gemacht, dass es keine Entschuldigung für den Einsatz der Marine gegen das türkische Schiff geben werde. Das Schiff war im vergangenen Jahr von Elitesoldaten beim Eindringen in die Sperrzone um den Gaza-Streifen gestürmt worden. Dabei wurden neun türkische Staatsbürger getötet. In wenigen Tagen soll ein UNO-Untersuchungsbericht zu den Vorfällen veröffentlicht werden.

(Ag.)