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Telekom-Affäre: Gorbach unter Korruptionsverdacht

TelekomAffaere Justiz ermittelt gegen
(c) APA (Robert Jäger)
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Die Telekom Austria soll über den Lobbyisten Hochegger 264.000 Euro an den ehemaligen Vizekanzler Hubert Gorbach gezahlt haben, berichtet "News".

Der ehemalige Vizekanzler und Infrastrukturminister Hubert Gorbach ist im Zusammenhang mit der Telekom Austria unter Korruptionsverdacht geraten, berichtet das Nachrichtenmagazin "News" in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe.

In der Endphase seiner Tätigkeit als zuständiger Minister wurde dem Bericht zufolge die Universaldienstverordnung - die regelt, welche Leistungen sich Telekoms untereinander wie verrechnen - den Wünschen der Telekom Austria angepasst. Dadurch erzielte die Telekom Austria Mehreinnahmen von mehr als zehn Millionen Euro pro Jahr, heißt es weiter.

264.000 Euro an Gorbach-Sekretärin

Nach seinem Ausscheiden aus der Regierung wurde Gorbach Unternehmer. Über die Firma des Lobbyisten Peter Hochegger zahlte die Telekom 264.000 Euro an die Gabriele K., die Sekretärin von Gorbach. Die Zahlung erfolgte "News" zufolge in acht Raten von 33.000 Euro quartalsweise. Der Zahlungsfluss sei durch die "News" vorliegende Buchhaltung der Hochegger-Firma belegt.

Am Freitag vergangener Woche wurde Gorbach bereits von Ermittlern des Bundesamtes für Korruptionsbekämpfung und Korruptionsprävention befragt. Gorbach hat die Vorwürfe vehement bestritten.

 

(APA)