Aida: Metropolitan live

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New Yorks Opernhaus setzt zur medialen Offensive an.

New Yorks Opernhaus setzt zur medialen Offensive an. Nie waren so viele historische und aktuelle Produktionen des Hauses greifbar. Eben erschienen Videoaufnahmen von Verdis „Aida“ und Puccinis „Turandot“ – Bestandsaufnahmen, die uns über den Stand der Operndinge auf dem Laufenden halten. Die „Turandot“ mit Maria Guleghina und Marcello Giordani ist spannend wegen des Dirigats von Senkrechtstarter Andris Nelsons und weil an der Met auch die kleineren Partien wie Liu und Timur mit wunderbaren Sängerinnen (Marina Poplavskaya) oder großen Namen (Samuel Ramey) besetzt werden. „Aida“ dokumentiert endlich den heute singulären Rang des Tenors Johan Botha, der an der Seite stimmlich voluminöser Primadonnen wie Violeta Urmana und Dolora Zajick demonstriert, wie man einen Verdi-Helden zwischen strahlendem Fortissimo und Pianokultur ansiedeln kann – obwohl er hörbar nicht einmal in stimmlicher Idealverfassung antritt.

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Puccini: „Turandot“ Verdi: „Aida“ (Bild), (Decca)

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