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Aus für 60-Watt-Birne: Teure LED-Lampen halten länger

fuer 60WattBirne Teure LEDLampen
LED-Lampen von PhilipsEPA (Antonisse)
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VKI-Test: Hochpreisige Produkte halten länger. Nicht nur der Kaufpreis sollte beachtet werden, sondern auch die Lebensdauer.

60-Watt-Birnen dürfen ab heute innerhalb der Europäischen Union nicht mehr erzeugt oder hierher importiert werden. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat die Nachfolger getestet und festgestellt, dass bei Sparlampen der Griff zu hochpreisigeren Produkten durchaus gerechtfertigt sein kann: Diese haben eine längere Lebensdauer.

Insgesamt wurden 18 Energiespar-, LED- und Halogenlampen getestet. Davon erhielten zwei LED-Lampen ein "Sehr gut" (Osram, Philips), fünf Kompaktleuchtstofflampen ein "Gut" (Osram, Hagebaumarkt GO/ON, Philips, Conrad). Wenig überzeugen konnten dagegen die getesteten Halogenlampen - nicht zuletzt aufgrund der kurzen Lebensdauer, berichtete der VKI.

Doch auch andere Sparlampen fuhren hier Minuspunkte ein: Die getestete LED von Bioledex gab dem VKI-Bericht zufolge bereits nach 500 Stunden auf, deklariert waren jedoch 50.000 Stunden. Auch sechs von zwölf Kompaktleuchtstofflampen überlebten den 6000-stündigen Test nicht.

Kaufpreis und Lebensdauer sind entscheidend

"Deutlich Kosten sparen lässt sich mit allen Sparlampen, die im Test gut abgeschnitten haben", betonte der Verein. Höherpreisige LED-Lampen von Osram und Philips punkten damit, dass sie sofort nach dem Einschalten mit voller Helligkeit strahlen, eine gute Farbwiedergabe aufweisen und nicht kälteempfindlich sind. "Man sollte sich also bewusst sein, dass bei den Kosten nicht nur der Kaufpreis ins Gewicht fällt, sondern auch die Lebensdauer eine bedeutende Rolle spielt und damit einen unter Umständen höheren Anschaffungspreis wieder relativiert", betonte Mirko Bernhard vom VKI.

Kaum eine Kompaktleuchtstofflampe ist nach dem Einschalten gleich hell. "Immer mehr Hersteller verwenden aus Sicherheitsgründen kein flüssiges Quecksilber, sondern festes Amalgam", erläuterte Bernhard den Grund dafür. "Falls eine Lampe zu Bruch geht, ist das Schwermetall in dieser Form unproblematischer und lässt sich relativ leicht beseitigen. Der Nachteil ist aber, dass Amalgam nach dem Einschalten mehr Zeit braucht, um sich zu erwärmen, was sich kurzfristig negativ auf die Helligkeit auswirkt."

Details zum Test auf www.konsument.at

(APA)