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Novomatic hält sich alle Finanzierungs-Optionen offen

Novomatic entgegenet Aussagen, dass ein Börsegang vom Tisch sei
(c) APA (Ernst Weiss)
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Der Automatenkonzern entgegnete eine Agenturmeldung umgehend und schließt einen Börsegang weiterhin nicht aus.

Der niederösterreichische Automatenkonzern Novomatic hat am Donnerstag betont, "weiterhin alle Optionen zur Optimierung der Finanzstruktur" zu prüfen und daher auch einen Börsegang nicht auszuschließen. Die Umsetzung von Kapitalmarktmaßnahmen hänge aber stark vom Marktumfeld ab. "Dieses wird vom Management derzeit als anspruchsvoll eingeschätzt."

Zuvor hat die Finanznachrichtenagentur Bloomberg Novomatic-Chef Franz Wohlfahrt mit "Eine Anleihe ist eine Option", zitiert. Aber: "Es gibt Argumente gegen einen IPO (Initial Public Offering, Anm.)." Daraus wurde geschlossen, dass für den Automatenkonzern ein Börsegang nun offenbar vom Tisch sei und das Unternehmen stattdessen die Emission von Anleihen erwäge.

Der Automatenkonzern beabsichtigt Geld aufzunehmen, da er große Wachstumsmöglichkeiten am globalen Glücksspielmarkt sieht, so Wohlfahrt laut Agentur. Seit 2005 hat Novomatic drei Schuldverschreibungen im Gesamtwert von 500 Mio. Euro verkauft.

(APA)