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Duftende Mode, Models als Verkäufer: Hollister kommt

Symbolbild
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Nach langen Spekulationen steht fest: Der Ableger der US-Kette Abercrombie & Fitch eröffnet am 8. Dezember einen Laden im Donauzentrum. Hollister wird in dem Einkaufszentrum sein spezielles Konzept umsetzen.

Wien/cim. Die Kleider sind dank Internet, Reisen und Massen an Fälscherware in Wien längst präsent, nun kommt auch das Originalgeschäft in die Hauptstadt. Nach langen Spekulationen steht fest: Am 8. Dezember eröffnet im Donauzentrum der erste Laden der US-Marke Hollister. Der Ableger von Abercrombie & Fitch wird in dem Einkaufszentrum sein spezielles Konzept umsetzen: keine Dekoration in den Schaufenstern, dröhnende Musik und schummrige Verkaufsräume, die vor allem Teenager anlocken sollen.
Hollister verkauft Kleidung im Westküsten-Surfer-Stil. In den USA und Kanada betreibt die Kette fast 600 Filialen. Zur Inszenierung gehören auch männliche Models am Eingang, mitunter mit nackten Oberkörpern, die nur nach und nach Kunden ins Geschäft lassen. Wer dort eingekauft hat, den erkennt man am Geruch: Das Sortiment wird täglich mit Parfum besprüht. Diesen Herbst eröffnen in Österreich drei Geschäfte, auch in Salzburg und Graz sperren Filialen in Einkaufszentren auf. Hollister gehört zu einer Reihe neuer Marken, die nach Österreich drängen: So will etwa auch der irische Textildiskontriese Primark nach Österreich – schon 2012 sollen die ersten Geschäfte aufgesperrt werden. Primark verkauft in riesigen, tausende Quadratmeter großen Filialen T-Shirts um zwei oder Jeans ab fünf Euro. Stilistisch ist die Mode der Iren zwischen H&M und Zara angelegt.

Gute Standorte sind rar

Eine andere, schnell expandierende Kette für spottbillige junge Mode hat erst vor wenigen Monaten ihre ersten Geschäfte in Österreich eröffnet: die US-Kette Forever 21. Die etablierten Modehändler reagieren auf die neuen Konkurrenten vor allem mit Flächenwachstum. Vor der Krise drängten die Ketten nach Osteuropa – weil dort aber die Unsicherheit groß bleibt, wird Österreich für die Expansion internationaler Ketten wieder interessanter. Doch die guten Flächen sind rar.