Auch die übrigen europäischen Indizes zeigten sich zum Wochenauftakt mit deutlichen Kursverlusten.
Die Wiener Börse hat sich am Montag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit sehr schwacher Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2024,53 Punkten nach 2067,15 Einheiten am Freitag errechnet, das ist ein Minus von 42,62 Punkten bzw. 2,06 Prozent.
Auch die übrigen europäischen Indizes zeigten sich zum Wochenauftakt mit deutlichen Kursverlusten. Marktbeobachtern zufolge lasteten vor allem die wieder gestiegenen Sorgen um die finanzielle Verfassung der Eurozone auf den Märkten. Auch die Vorgaben aus Asien waren negativ ausgefallen.
Ein Branchenvergleich in Europa zeigte Finanzwerte unter den größten Verlierern. Auch die heimischen Branchenvertreter mussten Federn lassen. So büßten Raiffeisen 4,88 Prozent auf 22,93 Euro ein. Die Aktien der Erste Group rutschten um 4,26 Prozent auf 20,00 Euro ab. Bei den Versicherern mussten Vienna Insurance Group ein Minus von 2,05 Prozent auf 28,41 Euro verbuchen.
Unter Druck gerieten im Frühhandel auch voestalpine mit einem Abschlag in Höhe von 3,72 Prozent auf 23,78 Euro. Auch hier wurde auf einen sehr schwachen europäischen Sektor verwiesen. Laut einem Händler hat zudem die Credit Suisse das Kursziel für die voestalpine von 33 auf 30 Euro gekürzt.
Der ATX Prime notierte bei 999,52 Zählern und damit um 1,88 Prozent oder 19,19 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich fünf Titel mit höheren Kursen, 28 mit tieferen und einer unverändert. In sechs Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 607.872 (Vortag: 813.881) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 15,660 (17,10) Millionen Euro (Doppelzählung) gehandelt.
(APA)