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Magazin "biber" vergibt 20 Medien-Stipendien

biber bringt Journalisten Migrationshintergrund
(c) dasbiber
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Das Stadtmagazin"biber" will Journalisten mit Migrationshintergrund in die Redaktionen bringen. Auch "Die Presse" ist beteiligt.

Mehr Journalisten mit Migrationshintergrund in heimische Redaktionen zu bringen, hat sich das Wiener Stadtmagazin "biber" zum Ziel gesetzt. Unterstützung bekommt es dabei unter anderem vom Innenministerium, mit dessen Unterstützung unlängst die "biber"-Akademie ins Leben gerufen wurde. In einem zweimonatigen journalistischen Grundkurs sollen talentierte Jungredakteure mit Migrationshintergrund zwischen 18 und 28 Jahren auf den Alltag in Zeitungs-, Magazin- und TV-Redaktionen vorbereitet werden und Geschichten für den "biber" verfassen.

Die "biber"-Akademie vergibt 20 Stipendien, für die ein monatliches Honorar von 600 Euro ausgeschüttet wird. Unterstützt wird das Projekt von den Tageszeitungen "Die Presse", "Der Standard", "Kleine Zeitung", "Heute", "Wiener Zeitung" und "Kurier" sowie vom ORF. In diesen Medien dürfen die Stipendiaten nach Abschluss der Akademie weitere journalistische Erfahrung sammeln. Ihren Betrieb hat die Akademie bereits am 1. Juli aufgenommen. Derzeit läuft der zweite Lehrgang.

Ziel der Akademie ist es, die journalistische Elite der "Neuen Österreicher" zu rekrutieren und auszubilden, wie "biber"-Chefredakteur Simon Kravagna am Mittwoch bei der Präsentation des Konzepts sagte. Die Zusammenarbeit mit Leitmedien sei ein wichtiges Element der "biber"-Akademie, so Kravagna: "Medien schreiben gerne über Integration, könnten aber oft schon auch mehr dafür in den eigenen Redaktionen tun. Insofern ist es erfreulich, dass wir mit Partnermedien vom 'Standard' bis zu 'Heute' breite Unterstützung gefunden haben."

Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) freut sich, dass bei diesem Projekt "junge Menschen mit Migrationshintergrund einen Einblick in journalistische Berufe erhalten und sehen, dass es möglich ist, in Österreich etwas zu bewirken und auch eine Meinung zu äußern".

 

(APA)