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Bast versus Schmidinger: Wer wird Rektorenchef?

In einer Woche wird der neue Präsident der Universitätenkonferenz gewählt.

Wien/Beba. Es ist ein prestigeträchtiger Job, der in genau einer Woche neu besetzt wird: Der scheidende TU-Graz-Rektor Hans Sünkel räumt den Sessel des Präsidenten der Universitätenkonferenz (Uniko), am 10.Oktober wählen die österreichischen Uni-Chefs seinen Nachfolger. Und es dürfte spannend werden. Wie „Die Presse“ berichtete, kommen drei Rektoren für das Amt infrage: Uni-Salzburg-Chef Heinrich Schmidinger, Angewandte-Rektor Gerald Bast sowie Wolfgang Schütz (Med-Uni Wien). Letzterem räumen Insider allerdings keine allzu großen Chancen ein, de facto dürfte sich die Wahl auf einen Zweikampf zwischen Schmidinger und Bast zuspitzen.

Gegenüber der „Presse“ bestätigen beide ihre Kandidatur. Schmidinger (56), der seit zehn Jahren an der Spitze der Uni Salzburg steht, gilt schon länger als Favorit. Unter den Rektoren genießt der Theologe hohes Ansehen, man traut ihm auch eine gute Außenwirkung zu. Sein Hauptanliegen, so er den Job bekommt (neben den unvermeidlichen Themen Finanzierung und Hochschulplan): die hoch emotionalisierte Uni-Debatte wieder auf eine sachliche Ebene zu bringen. Bast, seit zwölf Jahren Angewandte-Rektor und bisher auf den Job des Uniko-Vizechefs abonniert, will breite Allianzen schmieden, etwa mit Interessenvertretungen und Wirtschaft. Was in den Augen so mancher gegen den 55-jährigen Juristen sprechen dürfte: Gerald Bast steht keiner allgemeinen Uni vor.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2011)