Mit „Feuer für ihr Fachgebiet“: Fünf Spitzenjuristen von morgen

Jus-Top-League. ARS und „Presse“ zeichnen begabten Nachwuchs aus.

Wien/Red. „Wir haben Leute gesucht, die über das normale Maß hinaus an ihrem Fach Interesse haben, die ein Feuer für ihr Fachgebiet verspüren.“ So umschreibt Peter Baumgartner, Ko-Geschäftsführer der „Akademie für Recht, Steuern und Wirtschaft“ (ARS), wer in die neue Jus-Top-League aufgenommen werden sollte. Die ARS hat sie zusammen mit der „Presse“ anlässlich der zehnten „Recht“ (Expertenwoche für Rechtsanwälte, Notare und Unternehmensjuristenfür Rechtsanwälte, Notare und Unternehmensjuristen) begründet. Vorige Woche wurden die ersten angehenden Juristen der Spitzenliga ausgezeichnet.

Die Oberösterreicherin Martina Almhofer (24), die zurzeit ein juristisches Praktikum bei EU-Abgeordnetem Othmar Karas absolviert, überzeugte die Jury (neben Baumgartner der Anwalt Georg Kresbach und „Presse“-Redakteur Benedikt Kommenda) mit hervorragenden Leistungen in ihrem WU-Studium Wirtschaftsrecht und mit der Vielfalt an dazupassenden Interessen: Almhofer ist Bachelor der Internationalen Betriebswirtschaft und studiert auch an der Uni Wien Politikwissenschaft. Der Tiroler Arnold Autengruber (23) kombiniert die Diplomstudien Rechtswissenschaften und Wirtschaftsrecht in Innsbruck und ergänzt sie mit Arbeit in einer Anwaltskanzlei, bereits seinem dritten Praxiseinsatz.

Bei Lukas Feiler (28), Doktor der Rechtswissenschaften, ist die Liste der Auslandsaufenthalte und Praxiserfahrungen schon zu lang, um an dieser Stelle wiedergegeben zu werden. Feiler vermittelt den Eindruck, gut in Richtung seines Fernziels unterwegs zu sein, sich zu dem österreichischen Experten für „Information Security“ zu entwickeln.

Die aus Wien stammende Juristin Julia Köppl (23) dissertiert als Assistentin an der Uni Innsbruck (Institut für Unternehmens- und Steuerrecht) zu einem gesellschaftsrechtlichen Thema. Auch Stephan Steinhofer (25) absolviert sein Doktoratsstudium (seine Dissertation kreist um IP- und IT-Recht); er hat in seiner noch kurzen Berufslaufbahn schon beeindruckend viele Stationen vorzuweisen und ist Rechtsanwaltsanwärter in einer Wiener Wirtschaftskanzlei. Die Ausgezeichneten haben Gutscheine für ARS-Seminare und „Presse“-Abonnements erhalten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2011)

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