Nachrichten Meinung Magazin
Griechenland

Massenproteste gegen Sparpakete

Tausende Griechen gingen aus Protest gegen die Sparmaßnahmen der Regierung auf die Straße. Es gab auch Ausschreitungen.
02.01.2017 um 13:17
  • Drucken
Hauptbild
Aus Protest gegen Massenentlassungen haben am Mittwoch die größten Gewerkschaften Griechenlands umfangreiche Streiks begonnen. Dabei kam es in Athen zu Ausschreitungen. Eine kleine Gruppe Jugendlicher begann auf dem zentralen Syntagma-Platz, Steine zu werfen.
Aus Protest gegen Massenentlassungen haben am Mittwoch die größten Gewerkschaften Griechenlands umfangreiche Streiks begonnen. Dabei kam es in Athen zu Ausschreitungen. Eine kleine Gruppe Jugendlicher begann auf dem zentralen Syntagma-Platz, Steine zu werfen.
(c) EPA (ALKIS KONSTANTINIDIS)
Die Polizei ging mit Tränengas gegen sie vor. Die beiden großen Gewerkschaften des Landes, ADEDY und GSEE, rechneten damit, dass sich im Laufe des Tages Hunderttausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes dem Streik sowie mehrerer Protestmärsche in der Hauptstadt anschließen würden.
Die Polizei ging mit Tränengas gegen sie vor. Die beiden großen Gewerkschaften des Landes, ADEDY und GSEE, rechneten damit, dass sich im Laufe des Tages Hunderttausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes dem Streik sowie mehrerer Protestmärsche in der Hauptstadt anschließen würden.
(c) EPA (SIMELA PANTZARTZI)
Um die Mittagszeit versammelten sich in Athen und anderen Städten des Landes zahlreiche Demonstranten. Die Polizei hatte aber aus Angst vor Ausschreitungen seitens autonomer Gruppierungen starke Einheiten im Zentrum Athens zusammengezogen. Im Juni waren bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei 100 Menschen verletzt worden
Um die Mittagszeit versammelten sich in Athen und anderen Städten des Landes zahlreiche Demonstranten. Die Polizei hatte aber aus Angst vor Ausschreitungen seitens autonomer Gruppierungen starke Einheiten im Zentrum Athens zusammengezogen. Im Juni waren bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei 100 Menschen verletzt worden
(c) EPA (SIMELA PANTZARTZI)
Die beiden größten Gewerkschaftsverbände des staatlichen und des privaten Sektors hatten zu dem Streik aufgerufen. Die Regierung plant, tausende Staatsbedienstete zunächst in eine Art Arbeitsreserve zu schicken und anschließend zu entlassen.
Die beiden größten Gewerkschaftsverbände des staatlichen und des privaten Sektors hatten zu dem Streik aufgerufen. Die Regierung plant, tausende Staatsbedienstete zunächst in eine Art Arbeitsreserve zu schicken und anschließend zu entlassen.
(c) AP (Thanassis Stavrakis)
Die Betroffenen sollen zunächst für etwa ein Jahr 60 Prozent ihres bisherigen Einkommens verdienen. Anschließend soll ein unabhängiger Rat entscheiden, wer bleibt und wer gehen muss. Die Regierung spricht von 30.000 Staatsbediensteten.
Die Betroffenen sollen zunächst für etwa ein Jahr 60 Prozent ihres bisherigen Einkommens verdienen. Anschließend soll ein unabhängiger Rat entscheiden, wer bleibt und wer gehen muss. Die Regierung spricht von 30.000 Staatsbediensteten.
(c) REUTERS (JOHN KOLESIDIS)
Zudem sollen in den kommenden Monaten die Griechen den Gürtel noch enger schnallen und weitere 6,5 Milliarden Euro sparen. "Die Regierung soll in die Arbeitsreserve gehen", skandierten die Demonstranten. Für den 19. Oktober ist ein landesweiter Generalstreik geplant.
Zudem sollen in den kommenden Monaten die Griechen den Gürtel noch enger schnallen und weitere 6,5 Milliarden Euro sparen. "Die Regierung soll in die Arbeitsreserve gehen", skandierten die Demonstranten. Für den 19. Oktober ist ein landesweiter Generalstreik geplant.
(c) REUTERS (YANNIS BEHRAKIS)
Weitere Bilder aus Griechenland
Weitere Bilder aus Griechenland
(c) EPA (SIMELA PANTZARTZI)
Weitere Bilder aus Griechenland
Weitere Bilder aus Griechenland
(c) REUTERS (YIORGOS KARAHALIS)
(c) REUTERS (YANNIS BEHRAKIS)
(c) AP

Zum „Das Wichtigste des Tages“ Newsletter anmelden

Die Presse

Der einzigartige Journalismus der Presse. Jeden Tag. Überall.

Abonnieren

  • Impressum
  • Alternative Streitbeilegung
  • AGB
  • Datenschutz
  • Cookie Policy
  • Cookie Einstellungen
  • Vermarktung
  • Hilfe, Kontakt & Service
  • Newsletter
Copyright 2023 Die Presse

Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.