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Digitale Inklusion (inkl. Internet f. Alle)

Digitale Inklusion inkl Internet
(c) Monopol Medien GmbH
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Wenn schon bald jeder und alles online miteinander kommuniziert, dann ist derjenige, dem der Zugang in die Sphäre des Digitalen und Vernetzten verwehrt bleibt, ein Bürger zweiter Ordnung - und definitiv benachteiligt.

Partizipation und Teilhabe am öffentlichen Diskurs sind für ihn dann nicht oder nicht mehr möglich. Die Leistbarkeit des Zugangs zum Internet ist allen Bürgerinnen und Bürgern zu gewähren. Die digitale Grundversorgung ist deshalb ein gesellschaftliches Credo und die Forderung und Förderung von „Internet für alle“ eine durch und durch demokratische. Ist es vielleicht sogar angebracht, ein Grundrecht auf einen Zugang zum Internet zu fordern – wie das die radikaleren unter den Netzaktivisten tun?
Was jedenfalls beachtet werden muss: Landstriche oder Gegenden, die nicht flächendeckend mit stationärem Breitbandzugang zum Internet erschlossen sind, sind längst benachteiligte Gebiete. Die Nachteile gelten nicht nur für Unternehmen, die vom Weltgeschehen abgekoppelt bleiben, sondern nicht zuletzt für Private. Um Abwanderung und einen Brain Drain gerade in ruralen Gegenden zu verhindern sind infrastrukturelle Investitionen und Technologieförderung deshalb unerlässlich.