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Regionalisierung vs. Globalisierung

Regionalisierung Globalisierung
(c) Monopol Medien GmbH
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Sind technologischen Anforderungen an globale Metropolen gänzlich anders als an Städte wie Innsbruck, Graz oder Sankt Pölten? Die Antwort ist, wie so oft, ein Sowohl-Alsauch.

Denn naturgemäß verhalten sich das vernetzte Verkehrsgeschehen und die Interaktion Mensch-Maschine in dichteren Ballungsräumen oder gar den planlos ausufernden Megacities der südlichen Hemisphäre deutlich komplexer und anders als in klassisch strukturierten und historisch gewachsenen Kleinstädten. Eine Gemeinsamkeit wird es jedenfalls geben: den technischen Standard. Denn anders als auf Basis globaler Standards werden viele technische Errungenschaften für kleine Kommunen kaum finanzierbar sein. Von Testmärkten und vorteilhaft kleinen und überschaubaren Feldversuchen einmal abgesehen, dürften es also wieder einmal die Großen (im konkreten Fall: die großen Städte) sein, die den Ton angeben. Die Frage muss allerdings sein, wer globale Standards definiert (und wie offen sie für Weiterentwicklungen bleiben) – und ob es immer der ungeregelte Markt sein kann oder muss, der zum Wohle der Allgemeinheit dem besten System zum Durchbruch verhilft. Ein massiver technologischer Wettbewerb konkurrierender Standards birgt gerade für kleine Städte die Gefahr und das große Risiko, womöglich aufs falsche Pferd zu setzen. Ein möglicher Ansatz vielleicht gerade für kleine Städte: sich zusammentun und gemeinsam gegenüber den übermächtigen Konzernen auftreten.