Die Fotoausarbeitung ist in Wien um drei Viertel teurer, ergibt ein Vergleich der Arbeiterkammer. Die Preise von 301 Produkten wurden untersucht.
Produkte in Drogeriemärkten sind in Wien um ein Drittel teurer als in Köln. Zu diesem Ergebnis kommt ein Preisvergleich der Arbeiterkammer (AK). Das gelte auch, wenn die in Österreich höhere Mehrwertsteuer herausgerechnet wurde, teilte die Interessensvertretung in einer Aussendung mit. Die AK hat 301 Produkte bei den Drogeriemärkten Schlecker, Müller und DM in Wien und in Köln verglichen.
Wien um ein Drittel teurer
"Babynahrung, Cremen, Geschirrspülmittel, Duschgels oder Weichspüler sind in heimischen Drogeriemärkten im Durchschnitt an der Kasse um 33,4 Prozent teurer als in Köln", schreibt die AK in der Aussendung. Bei Schlecker mache der Aufpreis 30,4 Prozent aus, bei Müller 26 Prozent und bei DM 43,7 Prozent. Aber auch bei Berücksichtigung der Mehrwertsteuer ändere sich wenig: Drogeriemärkte in Wien seien auch dann noch um durchschnittlich 32,2 Prozent teurer als in Köln.
Die größten Preisunterschiede gab es beim Schwarzkopf 3-Wetter-Taft (250 Milliliter), der in Wien um 2,79 Euro zu bekommen war, in Köln um 0,99 Euro. Damit zahlen Wiener Konsumenten knapp 182 Prozent mehr als Kölner. Fast alle Produkte seien in Wien teurer, bei DM gelte dies für 90 Prozent der verglichenen Drogeriewaren, bei Müller für 83,3 Prozent und bei Schlecker für 87,4 Prozent der Produkte.
Deutliche Unterschiede bei Fotos
Auch die Fotoausarbeitung koste in Wien um 76,3 Prozent mehr als in Köln. Netto liegen die Preise in der österreichischen Bundeshauptstadt um durch-schnittlich 74,9 Prozent über jenen in Köln. Die größten Preisunterschiede habe es bei den Bearbeitungsgebühren oder Erstentwicklungskosten gegeben.
(APA)