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Gezieltere AMS-Betreuung für Migranten geplant

Gezieltere AMSBetreuung fuer Migranten
(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Das Arbeitsmarktservice soll künftig auch ethische Herkunft von Arbeitssuchenden erheben. Dafür bedarf es einer Gesetzesänderung.

Die von Sozialminister Rudolf Hundestorfer (SPÖ) und Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) gewünschte Verbesserung der Betreuung von Personen mit Migrationshintergrund beim Arbeitsmarktservice (AMS) soll am Dienstag die Hürde im Ministerrat nehmen. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag des Sozialministers wird am Dienstag in der Regierungssitzung eingebracht werden, ab Jänner soll die Neuerung wirksam werden, bestätigte man im Sozialministerium gegenüber der APA einen entsprechenden Bericht der ORF-"ZiB".

Mit der Neuerung - Kurz nennt sie "Migrantenindex", Hundstorfer spricht von "speziellen Betreuungsangeboten" - soll neben der bereits bestehenden Erfassung von Geschlecht, Alter und Staatsbürgerschaft auch zwischen Staatsbürgern mit und ohne Migrationshintergrund unterschieden werden. Erhoben werden kann damit künftig, ob jemand mit österreichischer Staatsbürgerschaft selbst im Ausland geboren wurde, oder zumindest einer der beiden Elternteile des Betroffenen.

Ziel ist eine bessere Förderung und Betreuung von Menschen mit Migrationshintergrund. Zusätzliches Geld gibt es für die Maßnahme keines.

(APA)