Lauda steigt bei "Niki" aus

FORMEL-1-GRAND-PRIX VON MONZA: NIKI LAUDA
FORMEL-1-GRAND-PRIX VON MONZA: NIKI LAUDA(c) APA/EXPA/ J�RGEN FEICHTER (Expa/ J�rgen Feichter)
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Gründer Niki Lauda zieht sich aus der Airline zurück. Er wurde in den Verwaltungsrat des bisherigen Hälfteeigentümers Air Berlin berufen.

Niki Laudas Privatstiftung zieht sich aus der "Niki Luftfahrt GmbH" zurück. Das gaben Lauda und der bisherige Hälfteeigentümer Air Berlin bekannt. Niki Lauda bekommt einen Platz als Non-Executive Director im Verwaltungsrat von Air Berlin.

Der Ausstieg der Privatstiftung Lauda werde "zeitnah" durch eine gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung erfolgen. Laudas Stiftung zahlt dabei das Darlehen, das sie im Vorjahr von Air Berlin erhalten hat, mit ihrem Geschäftsanteil, der 50,1 Prozent an der Niki Luftfahrt GmbH darstellt, zurück. Damit ist die Air Berlin Eigentümer der "Niki Luftfahrt GmbH".

"Rein österreichische Stiftung"

Eine neue "rein österreichische" Privatstiftung werde die österreichische Mehrheitseigentümerschaft an der Niki Luftfahrt GmbH sicherstellen, wird betont. Das ist rechtlich wichtig für die Erteilung von Landungsgenehmigungen. Barmittel sollen im Zusammenhang mit der Aktienübertragung nicht fließen.

Air-Berlin-Vorstandschef Mehdorn versicherte bei einer Pressekonferenz, dass die Marke "Niki" bleibt und dass der Flughafen Wien als das vierte Drehkreuz von Air Berlin ausgebaut wird.  Lauda selbst will keine Airline mehr gründen. "Mir gehen die Namen aus", meinte er heute. Die neue Aufgabe im Air-Berlin-Board reize ihn sehr. Statt "unten zu motzen" wollte er "oben mitmachen. Mir ist lieber, ich kann mitbestimmen", sagte er.

(Ag.)

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