Airbus-Absturz: Opferzahl steigt auf 131

Bei der Bruchlandung eines russischen Airbus sind 131 Menschen getötet worden. Schuld dürfte ein Fehler an den Bremsen gewesen sein.

Nach dem Absturz eines Airbus A-310 in Sibirien ist die Zahl der Todesopfer auf 131 gestiegen. Aus den Trümmern des ausgebrannten Passagierflugzeugs seien noch neun Leichen geborgen worden, sagte ein Sprecher des regionalen Zivilschutzes am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax. Zunächst waren die Behörden von 122 Toten ausgegangen. In den Krankenhäusern der betroffenen Stadt Irkutsk würden noch 55 Menschen mit zum Teil schweren Verletzungen behandelt.

Unklar ist bis jetzt die Anzahl der betroffenen Ausländer. Der russische Transportminister Igor Lewitin teilte mit, von 15 Ausländern an Bord seien 6 Deutsche gewesen. Nähere Angaben zu deren Schicksal machte er nicht. In einer Erklärung des russischen Außenministeriums hieß es dagegen übereinstimmend mit den Angaben der Fluggesellschaft Sibir, drei Deutsche seien nach Irkutsk geflogen.

Die betroffene Fluglinie Sibir hatte am Vortag mitgeteilt, zwei von drei Deutschen an Bord hätten überlebt. Das deutsche Generalkonsulat in Nowosibirsk gab bekannt, im Krankenhaus von Irkutsk liege eine junge Frau aus Stuttgart, die sich in einem "stabilen Zustand" befinde.

Transportminister Lewitin teilteß in der Früh nach Angaben der Agentur Interfax mit, an Bord seien neben den sechs Deutschen auch drei Weißrussen und drei Chinesen, zwei Polen sowie ein Aserbaidschaner gewesen. Lewitin ergänzte ohne nähere Erläuterung, das Schicksal von acht der insgesamt 15 Ausländer sei noch nicht ermittelt. (APA/Red)

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