Solarbranche steht vor Marktbereinigung

Symbolbild
Symbolbild(c) REUTERS (MARCELO DEL POZO)
  • Drucken

Solarbranche wird sich in den kommenden Monaten warm anziehen müssen. Einer Studie der Bank Sarasin zufolge, wird es nämlich bald zu einer Marktbereinigung kommen. Nur internationale Konzerne werden überleben.

Wien/Reuters/red. Die Solarbranche wird sich in den kommenden Monaten warm anziehen müssen. Einer Studie der Bank Sarasin zufolge, wird es nämlich bald zu einer Marktbereinigung kommen. Diese werden nur jene Firmen überleben, die breit genug aufgestellt sind. Dazu gehören Unternehmen, die mehrere Produktionsschritte verantworten.
Besonders chinesische Hersteller, wie Yingli Solar oder First Solar könnten von einer Marktbereinigung profitieren. Schlechter dürfte es da schon um kleinere bis mittelgroße Betriebe, wie Solar Fabrik oder Sunways, bestellt sein. Doch auch Conergy oder Q-Cells, die schon seit Längerem um ihr Überleben kämpfen, dürften gefährdet sein.
Zwar wird die globale Nachfrage nach Solartechnologien im kommenden Jahr um 20 Prozent zulegen. In Europa wird der Markt bis 2015 allerdings jährlich um drei Prozent schrumpfen. Die Solarindustrie kämpft derzeit mit Überkapazitäten von fast 150 Prozent. Das Problem der Branche ist ein übersättigter Markt und die billige Konkurrenz aus Asien. Sie hat die Preise für Solarzellen in den Keller getrieben.
Erst im Oktober hat die Investmentbank Goldman Sachs die Kursziele einiger Hersteller gekappt. Die Aktien der Unternehmen sind teils stark unter Druck.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.