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Stimmt das Vorurteil, dass grüne Produkte immer teurer sind als die althergebrachten?

Stimmt Vorurteil dass gruene
(c) Monopol Medien GmbH
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Kurzfristig gedacht und gerechnet sind nachhaltige Produkte häufig teurer als konventionelle Massenprodukte. Trotzdem kommt nachhaltiger Konsum unterm Strich langfristig günstiger. Ein Widerspruch?

Bei Lebensmitteln und bei Textilien trifft es zu, dass die nachhaltigen Produkte zum Teil sogar deutlich teurer sind. Ein Produkt, das ökologisch verträglicher und unter fairen Bedingungen hergestellt wurde, kostet mehr als ein Produkt, das möglichst billig hergestellt wurde. Dagegen hat das faire Produkt einen „Mehrwert“ für alle. Zudem sind die Folgekosten für nicht ökologisch oder unter fragwürdigen sozialen Bedingungen produzierte Produkte und Lebensmittel enorm.

Dass Verbraucher bereit sind, für „Bio“ oder für „Nachhaltigkeit“ mehr Geld auszugeben, spricht sich auch in der Wirtschaft herum. So kann nicht ausgeschlossen werden, dass mit dem guten Argument „Nachhaltigkeit“ gelegentlich unangemessene Preise verlangt werden. Nachhaltig konsumieren bedeutet manchmal, bewusster und weniger zu kaufen – und dabei Geld zu sparen. Und wenn die Nutzungszeit eines Produktes schließlich zu Ende geht, sollte man darüber nachdenken, ob vielleicht jemand anders noch Interesse daran haben könnte. Das stärkt letztlich auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.