Falscher Briefbomben-Alarm bei Credit Suisse

USA CREDIT SUISSE
USA CREDIT SUISSEEPA (Andrew Gombert)
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Ein scheinbar verdächtiges Päckchen in der New Yorker Zentrale stellte sich doch als normale Sendung heraus. Vor einer Woche wurde eine Briefbombe an den Chef der Deutschen Bank geschickt.

Die New Yorker Polizei hat nach einem Briefbomben-Alarm bei der Schweizer Großbank Credit Suisse wieder Entwarnung gegeben. Bei dem verdächtigen Päckchen habe es sich um eine ganz normale Sendung gehandelt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Das Paket habe Kamerazubehör wie Kabel und Batterien enthalten, weshalb es bei einer firmeninternen Untersuchung aufgefallen sei.

Credit Suisse bestätigte, dass die Bank aus Sorge vor einer gefährlichen Postsendung die Polizei gerufen habe. Wegen des Alarms war die New Yorker Zentrale der Schweizer Bank teilweise geräumt worden.

Vor einer Woche war in Frankfurt eine Briefbombe an den Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, abgefangen worden. Ein verdächtiges Päckchen erreichte danach zudem die griechische Botschaft in Paris. Auch in Italien wurden Briefbomben und Drohbriefe gefunden. Zu einigen bekannte sich eine italienische Anarchisten-Gruppe.

(Ag.)

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