Wiener Börse am Abend: Kaum verändert in die Weihnachtsfeiertage

Im Späthandel drehte der ATX auf ein minimales Minus von 0,07 Prozent. Die heimischen Finanzwerte zeigten sich mehrheitlich mit Zugewinnen.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei schwachem Volumen mit einem kleinen Minus beendet. Der ATX drehte nach weitgehend freundlichem Verlauf im Späthandel noch leicht ins Minus ab und fiel geringfügig um 1,34 Punkte oder 0,07 Prozent auf 1.882,09 Einheiten. 

Das europäische Umfeld präsentierte sich von seiner freundlichen Seite. Marktteilnehmer berichteten von einem erwartungsgemäß ruhigen und umsatzschwachen Geschäft vor den Weihnachtsfeiertagen. Auch die Meldungslage blieb dünn. Die in den USA veröffentlichten Konjunkturdaten brachten laut Marktbeobachtern keine allzu starken Impulse.

Die US-Ratingagentur Moody's hat zu Wochenschluss ihre Bestnote "Aaa" für die Republik Österreich erneuert und auch den Ausblick mit "stabil" bestätigt. In ihrer Begründung verweist sie auf die wirtschaftliche Stärke der heimischen Volkswirtschaft, auf überdurchschnittliches Wachstum, gut ausgebildete Arbeitskräfte und einen wettbewerbsfähigen Exportsektor.

Die heimischen Finanzwerte zeigten sich mehrheitlich mit Zugewinnen. Erste Group schlossen nach festerem Verlauf um 0,34 Prozent höher bei 13,30 Euro, während Raiffeisen ein Kursplus in Höhe von 3,34 Prozent auf 20,73 Euro verbuchen konnten. Die Raiffeisen Bank International (RBI) werde bei ihrer ungarischen 70-Prozent-Tochter die Kapitalerhöhung im Ausmaß von rund 350 Mio. Euro bis 28. Dezember abschließen, sagte RBI-Sprecher Palzer am Freitag.

Bei den Versicherern verloren Vienna Insurance Group nach ebenfalls festem Verlauf noch um 0,76 Prozent auf 30,06 Euro. Am Donnerstag hatten die Titel mehr als fünf Prozent an Wert gewonnen. UNIQA steigerten sich bei moderaten Umsätzen hingegen um 1,76 Prozent auf 9,26 Euro.

Ein Branchenvergleich in Europa zeigte den Öl-Sektor und Versorger unter den größeren Gewinnern. In Wien tendierten OMV jedoch unverändert bei 23,77 Euro. Verbund gewannen nur leicht um 0,12 Prozent auf 20,08 Euro und EVN legten 0,81 Prozent auf 10,58 Euro zu.

Unter den weiteren Indexschwergewichten fielen voestalpine um 0,53 Prozent auf 21,47 Euro. Andritz schlossen geringfügig um 0,14 Prozent verbessert bei 64,09 Euro. Telekom Austria zeigten sich mit minus 0,03 Prozent auf 9,29 Euro kaum verändert.

(APA)

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