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Sturzflut auf Philippinen: Weitere Leichen aus Meer geborgen

Sturzflut Philippinen Weitere Leichen
Die Auswirkungen der Sturzflut in Iligan.(c) EPA (FRANCIS R. MALASIG)
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Etwa zehn Tage nach dem Tropensturm liegt die Zahl der Todesopfer bei fast 1250. "Wir haben aufgehört, die Vermissten zu zählen", sagt der Chef des Zivilschutzes.

Auch etwa zehn Tage nachdem ein Tropensturm im Süden der Philippinen Springfluten ausgelöst hatte, ist das Ausmaß der Katastrophe nicht bekannt. Suchmannschaften bargen am Dienstag weitere Leichen aus dem Meer. Nachdem zuvor von fast 1500 Toten die Rede war, korrigierten die Behörden die Opferzahl auf 1249 nach unten. Sie dürfte aber noch um einiges steigen.

Teilweise seien die Todesopfer 100 Kilometer von den am schlimmsten betroffenen Städten Cagayan de Oro und Iligan gefunden worden, erklärte der Chef des Zivilschutzes. Weil viele der Toten aufs Meer hinausgespült wurden, wurden Fischer gebeten, die Suchmannschaften bei der Suche nach Leichen zu unterstützen.

"Aufgehört, die Vermissten zu zählen"

Rund zwei Drittel der Leichen konnten bisher nicht identifiziert werden. Wie viele Menschen noch vermisst sind, war weiterhin unklar. "Wir haben aufgehört, die Vermissten zu zählen. Es gibt keine genauen Zahlen", sagte der Zivilschutzchef.

Mehr als 60.000 Menschen verbrachten Weihnachten in Notunterkünften in überfüllten Schulen und Turnhallen. Es werde mindestens drei bis sechs Monate dauern, bis wieder ein bisschen Normalität in den verwüsteten Städten einkehre und Behelfsunterkünfte für die Obdachlosen gebaut seien, hieß es.

Vergangene Woche hatten die UNO die internationale Gemeinschaft zur Bereitstellung von 28 Millionen US-Dollar (20,7 Mio. Euro) für die Opfer der Überschwemmungen von 16. Dezember aufgerufen.

(APA)