Der ATX stieg am ersten Handelstag im Jahr 2012 um 0,83 Prozent auf 1907,31 Punkte.
In einem europaweit freundlichen Umfeld hat auch die Wiener Börse am ersten Handelstag im neuen Jahr zunächst Zugewinne verbucht. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr bei moderatem Anfangsvolumen mit 1907,31 Punkten nach 1891,68 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Plus von 15,63 Punkten bzw. 0,83 Prozent.
Konjunkturdatenseitig stand am Montagvormittag die Veröffentlichung der endgültigen Eurozone-Daten zu den Einkaufsmanager-Indizes im verarbeitenden Gewerbe für Dezember an. Demnach stieg der Gesamtindex von 46,4 Punkten im Vormonat auf aktuell 46,9 Zähler, bestätigte das Forschungsunternehmen Markit die Ersteinschätzung. Dennoch blieb der Indikator deutlich unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern zurück und signalisiert insofern weiter eine Abschwächung der Konjunktur.
In Österreich wurden zudem die vorläufigen Arbeitslosendaten für Dezember veröffentlicht. Demnach lag die Arbeitslosenquote im letzten Monat des Jahres bei 8,2 Prozent, das ist ein geringfügiger Rückgang um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. In Österreich waren Ende Dezember 360583 Menschen ohne Job - ein Rückgang um 0,8 Prozent im Jahresvergleich.
Auf Unternehmensseite blieb die Nachrichtenlage im Frühhandel dünn gesät. Im prime market setzten sich Wolford mit einem Plus von 4,54 Prozent auf 24,50 Euro an die Spitze der Kurstafel. Unter den Schwergewichten legten OMV um 1,32 Prozent auf 23,75 Euro zu, voestalpine und Wienerberger lagen 1,25 Prozent auf 21,94 Euro bzw. 1,16 Prozent auf 7,05 Euro im Plus. Telekom Austria drehten nach anfänglichen Zugewinnen indes ins Minus und tendierten zuletzt 1,17 Prozent tiefer auf 9,13 Euro.
Im Bankensektor zogen Raiffeisen um 2,12 Prozent auf 20,49 Euro nach oben und Erste Group verzeichneten ein Plus von 0,88 Prozent auf 13,71 Euro. Versicherungswerte fanden sich ebenfalls in der Gewinnzone; UNIQA verbuchten einen Zuwachs um 0,36 Prozent auf 9,45 Euro, Vienna Insurance legten gar 2,16 Prozent auf 31,28 Euro zu.
Unter den Immowerten schwächten sich s Immo um 1,11 Prozent auf 4,45 Euro ab, während CA Immo Anlagen knapp behauptet mit einem marginalen Minus von 0,04 Prozent auf 8,28 Euro tendierten. conwert und Immofinanz rückten indes um 0,21 Prozent auf 8,57 Euro bzw. 0,34 Prozent auf 2,33 Euro vor.
Der ATX Prime notierte bei 941,95 Zählern und damit um 0,75 Prozent oder 6,98 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 23 Titel mit höheren Kursen, 13 mit tieferen und keiner unverändert. In vier Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 576392 Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 12,251 Millionen Euro (Doppelzählung) gehandelt.
(APA)