Das EU-Statistikamt Eurostat korrigiert seine Prognose für das dritte Quartal um 0,1 Prozentpunkte nach unten.
Die Wirtschaft in der Eurozone ist im dritten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorquartal nur um 0,1 Prozent gewachsen. Dies geht aus einer am Mittwoch vom EU-Statistikamt Eurostat vorgelegten dritten Schätzung hervor. Gegenüber ihrer Schätzung vom Dezember korrigierten die EU-Statistiker das Wachstum damit um 0,1 Prozentpunkte nach unten.
Für Österreich blieb die BIP-Schätzung bei einem Plus von 0,3 Prozent im dritten Quartal. Gegenüber dem dritten Quartal 2010 wurde ein Wachstum von 2,9 Prozent ausgewiesen, während im Dezember noch ein Plus von 2,8 Prozent geschätzt wurde. Für die gesamte EU blieb die Schätzung mit 0,3 Prozent Wachstum im Quartalsvergleich bzw. 1,4 Prozent im Jahresabstand unverändert.
Nullwachstum in Spanien
Hinter Rumänien und Schweden folgen Lettland und Litauen als Länder mit dem stärksten Plus. Die europäischen Konjunkturschwergewichte Deutschland und Frankreich verzeichneten ein Wachstum von 0,5 beziehungsweise 0,3 Prozent. Die Schätzung für Frankreich wurde gegenüber Dezember um 0,1 Prozentpunkte nach unten revidiert.
Für die Euro-Krisenstaaten Italien und Irland lagen erstmals Zahlen vor. Irland verzeichnete einen Rückgang von 1,9 Prozent, in Italien ging das Wachstum im Quartalsvergleich um 0,2 Prozent zurück. Einen Rückgang des Wirtschaftswachstums verzeichneten auch Zypern, Dänemark, Portugal, die Niederlande, Belgien und Tschechien. Ein Nullwachstum gab es in Spanien. Für Griechenland lagen keine Zahlen vor.
(APA)