Überraschungen werden Börsen schwanken lassen

Anleger reagieren derzeit äußerst sensibel auf Nachrichten zu Konjunktur und Politik.

New york/Bloomberg. Aktieninvestoren sollten sich nicht an die relative Ruhe gewöhnen, die die Märkte derzeit zeigten, meint Andrew Garthwaite, Aktienstratege bei der Credit Suisse. Die Volatilität werde heuer zunehmen. Angesichts der Staatsschuldenkrise würden die Anleger „unnormal sensibel“ auf Veränderungen bei Wirtschaftswachstum und Politik reagieren. Wegen der hohen Staatsverschuldung gebe es „Potenzial für unwahrscheinliche Entwicklungen auf dem Aktienmarkt“. In einer Studie zählte der Experte mögliche Risken auf, die schlagend werden könnten.

Eines ist das Auseinanderfallen des Euroraums. Das würde nicht nur europäische Börsen erschüttern, sondern auch US-amerikanische. Der US-Index S&P-500 würde um 38 Prozent abrutschen und fast wieder auf den Stand fallen, den er Anfang 2009 hatte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.01.2012)

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